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Foto: Adobe Stock/Chris Redan
Foto: Adobe Stock/Chris Redan

Hessische Hochschulen

Netzwerk soll Falschinformationen in sozialen Medien vorbeugen

Soziale Medien als Informationsquellen bergen viele Falschinformationen. Daher soll ein Netzwerk der hessischen Universitäten dafür sorgen, dass Lehrende und Forschende dort ihr Wissen verständlich und ansprechend kommunizieren lernen.
Instagram, Facebook, Telegram und Co. – soziale Medien werden immer häufiger als Informationsquelle genutzt. Umso wichtiger sei es, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschende ihr Wissen öffentlich teilen, findet Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen). Deshalb rufen die fünf hessischen Universitäten – die TU Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt, die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Universität Kassel und die Philipps-Universität Marburg – ein neues Netzwerk zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation an Universitäten ins Leben.

Mit dem Netzwerk soll Dorn zufolge Hessen als Wissenschaftsstandort gestärkt und dauerhafte Strukturen im Bereich der Wissenschaftskommunikation aufgebaut werden. Dafür investiert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst bis 2025 1,25 Millionen aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudgets für hessische Hochschulen. „Die Gesellschaft muss verstehen, wie Wissenschaft funktioniert; gleichzeitig müssen Forschende wissen, wie sie ihre Erkenntnisse aus der Forschung so in die Öffentlichkeit transportieren, dass möglichst keine Missverständnisse entstehen“, so Dorn.

Professorinnen und Professoren sowie hoch qualifizierte Forschende mit gesellschaftlich relevanten Forschungsschwerpunkten der teilnehmenden Universitäten sollen durch Trainings und Workshops lernen, ihr Wissen auf die Medien zugeschnitten in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei sollen ihnen auch bekannte Persönlichkeiten helfen. Bei Netzwerktreffen sollen sich die Forschenden austauschen und aus ihren Erfahrungen strategische Ansätze und Strukturen entwickeln. „Ziel des Netzwerkes ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin zu unterstützen, sich in wichtige gesellschaftliche Themen einzubringen, und ihnen dafür klare Instrumente an die Hand zu geben“, erklärt Dorn.
 
25. April 2022, 12.27 Uhr
vis
 
 
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