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Foto: Symbolbild/Unsplash
Foto: Symbolbild/Unsplash

Corona-Forschung

Hessische Universitäten gründen Pandemienetzwerk

Um gemeinsam das Coronavirus zu erforschen, haben die drei hessischen Medizin-Universitäten in Frankfurt, Marburg und Gießen das „Pandemienetzwerk hessische Universitätsmedizin“ gegründet. Das Land Hessen stellt dafür 4,35 Millionen Euro zur Verfügung.
Die drei Medizin-Universitäten in Frankfurt, Gießen und Marburg bündeln ab sofort ihre Kompetenzen, um als sogenanntes „Pandemienetzwerk hessische Universitätsmedizin“ Corona-Forschung zu betreiben. Das Land Hessen stellt dafür Finanzmittel in Höhe von 4,35 Millionen Euro zur Verfügung, wie Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstagvormittag mitteilte. Neben Fachbereichen wie Virologie und Infektiologie sollen auch jene wie Mikrobiologie und Krankenhaushygiene mit in die Forschung einfließen.

„Wir haben in Hessen eine besondere Kompetenz in der Erforschung des SARS-CoV-2-Virus und der Erkrankung Covid-19. Dass die Universitäten in Marburg, Gießen und Frankfurt hier schon lange so gut zusammenarbeiten, ist in der oft von Wettbewerb und Konkurrenz geprägten Welt der Wissenschaft keine Selbstverständlichkeit“, teilte Dorn mit. Die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Marburg laufe bereits seit der ersten SARS-Pandemie 2003, habe sich später auch während der Ebola-Epidemie fortgesetzt und bestehe bis heute. Durch die Gründung des Netzwerks werde das Ganze nun noch einmal verstärkt, sagte Stephan Becker, Sprecher des Netzwerks von der Philipps-Universität Marburg.

Neben den Forschungsergebnissen soll die Förderung zudem die wichtige Rolle der Forscherinnen und Forscher in der Corona-Pandemie unterstreichen. Denn sie, so Dorn, kämpften Tag für Tag gegen das Virus und es seien ihre Forschungsergebnisse, die „über Leben und Tod entscheiden“.
 
1. Dezember 2020, 13.08 Uhr
sie
 
 
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Der Forschung ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Coronavirus gelungen: 129 Wissenschaftler:innen, unter anderem von der Goethe-Universität, haben „Baupläne“ für 23 der 30 Virusproteine erarbeitet. Damit könnte schneller ein Wirkstoff gefunden werden.
Text: ez / Foto: Adobe Stock/Seventyfour
 
 
 
 
 
 
 
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