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Webauftritt "Lebendige Bürostadt" gestartet

Niederrads neue Seite

Die Standort-Initiative Neues Niederrad (SINN) hat eine neue Quartierswebseite gestartet: "Lebendige Bürostadt" soll über das Viertel informieren und den angestrebten Imagewandel befördern.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) hat am Donnerstag offiziell die Webseite "Lebendige Bürostadt" gestartet. Auf der Seite versammelt die Standort-Initiative Neues Niederrad, ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen aus der Bürostadt, aktuelle Informationen zum Viertel, etwa über Gewerbe- und Wohnflächen, Bauvorhaben und Freizeitangebote. Die Stadt hat den Start des Webauftrittes mit 7500 Euro gefördert, weitere Mittel kamen vom Verein SINN. "Es ist wichtig, die Attraktivität des Standorts nach außen deutlich zu machen", sagte Frank.

David Roitmann, Vorsitzender von SINN, belegte den Aufschwung der Bürostadt mit Zahlen: Die Leerstandsquote sei nach Angaben des Immobiliendienstleisters CBRE innerhalb eines Jahres um über fünf Prozent gefallen und liege mit 14,6 Prozent nur knapp über dem Frankfurter Durchschnitt. "Der Standort ist begehrt", sagte Roitmann. "Die Mieten stabilisieren sich und ziehen wieder an." Leer stünden vor allem alte Büroflächen, aber die würden mittlerweile aufgewertet werden.

Außerdem werden Wohnprojekte entwickelt: Bis 2017 sollen rund 3000 Wohnungen für 6000 Menschen entstehen. Seit 1. Dezember sind 196 Wohnungen im Energieeffizienzhaus "Green Six" bezugsfertig. Außerdem wird neue Infrastruktur für die wachsende Wohnbevölkerung geschaffen, wie etwa mit einem neuen Supermarkt und einer Drogerie.

Der Verein SINN hat sich im April gegründet. Zu ihm gehören neun Unternehmen: Acces Tower Grundbesitz, Avia Rent Capital Management, Adler Real Estate, Formart, IHS Property Consultants, Mercurius Real Estate, Nestlé, PDI Property Development Investors und WISAG Facility Service Holding. "Wir hoffen auf Nachzügler", sagte Hans Detlef Franke vom SINN-Vorstand.
 
18. Dezember 2014, 11.20 Uhr
leg
 
Lukas Gedziorowski
Jahrgang 1985, Studium der Germanistik in Frankfurt, seit 2011 freier Journalist, seit 2013 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Lukas Gedziorowski >>
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