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Verleihung des Horizont Award
 

Verleihung des Horizont Award

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Die Männer des Jahres

Am Dienstag wurden die erfolgreichsten Unternehmer der Kommunikationsbranche mit dem Horizont Award ausgezeichnet. Neben den Preisträgern begeisterte vor allem Redner Alan Rusbridger, Chefredakteur von The Guardian.
Alljährlich ehren die dfv Mediengruppe und die dazugehörige Zeitschrift Horizont wichtige Männer und Frauen der Medien-, Werbe- und Marketingbranche. Die diesjährige Verleihung fand am Dienstag, den 14. Januar, im Rahmen des Deutschen Medienkongresses in der Alten Oper statt. Bereits zum 31. Mal wurde der begehrte Preis in den Kategorien „Marketing“, „Medien“ und „Agenturen“ an herausragende Führungspersönlichkeiten vergeben.

Als Unternehmer des Jahres in der Kategorie „Marketing“ wurde Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender bei Edeka, ausgezeichnet. Die Jury entschied sich für Mosa aufgrund seines „kundenorientierten Innovationsgeists“ und seines kontinuierlichen Bestrebens, die Marke Edeka weiterzuentwickeln. Der Manager, der gerne im Hintergrund agiert und daher nur wenigen sofort ein Begriff ist, zeigte sich mit den Worten „die Lorbeeren von heute sind der Kompost von morgen“ auch bei der Entgegennahme des Preises bescheiden. Die „Agenturmanager des Jahres“ sind Hartwig Keuntje und Torben Hansen, Chefs von Philipp und Keuntje. Ihr Unternehmen ist vor allem durch Werbekampagnen für Astra, Audi und Jägermeister bekannt. Den Preis erhielten sie, da sie ihre Agentur bereits früh auf Inhalte und Content Marketing ausgerichtet haben.

Die mit Abstand längste Dankesrede hielt Brian Sullivan. Der Amerikaner wurde in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender von Sky als „Medienmann des Jahres“ geehrt. 2010 übernahm Sullivan den hoch defizitären Pay-TV-Sender und schaffte es zur großen Überraschung vieler Kritiker, Sky auf einen erfolgreichen Weg zu führen. Das Unternehmen schreibt heute schwarze Zahlen und gilt als eines der innovativsten Medienhäuser Deutschlands. Sullivan nutzte seine Rede neben Anekdoten über seine Familie, um Alan Rusbridger, dem Chefredakteur von The Guardian und einer der Keynote-Speaker des Abends, zu danken, dass er „die Welt zu einem besseren Ort für unsere Kinder“ mache.

Sullivan sprach damit aus, was wohl ein Großteil der Anwesenden dachte. In einer sehr bewegenden Rede berichtete Rusbridger von dem NSA-Skandal rund um Edward Snowden, der im vergangenen Sommer seinen Anfang genommen hatte und international für Aufsehen und Empören sorgte. Snowden hatte sich mit den Informationen über die Spionagetätigkeiten der NSA an The Guardian gewandt, der daraufhin brisante Enthüllungsgeschichten veröffentlichte. In Folge dessen wurde der Chefredakteur Anfang Dezember von dem britischen parlamentarischen Ausschuss vorgeladen, um sein Mitwirken in dieser Sache zu rechtfertigen. In seiner Rede unterstrich Alan Rusbridger noch einmal die Richtigkeit seines Handelns und machte deutlich, dass er voll hinter dem Whistleblower steht: „Snowdens Material nicht zu veröffentlichen, hätte bedeutet, Macht nicht zu hinterfragen.“
 
15. Januar 2014, 15.33 Uhr
Ronja Merkel
 
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