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Verkehrsstatistik Hessen 2020
 

Verkehrsstatistik Hessen 2020

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Weniger Unfälle auf Hessens Straßen

Foto: Pexels
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Im März sank die Zahl der Verkehrsunfälle auf den hessischen Straßen um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer blieb jedoch gleich. Das hat das Landesamt für Statistik am Dienstag mitgeteilt.
In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Zahl der Verkehrsunfälle auf den hessischen Straßen auf neue Tiefstwerte gesunken. Das hat das Landesamt für Statistik am Dienstag mitgeteilt. Demnach habe es von Januar bis März 3690 Unfälle gegeben, das seien 12,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Grund dafür sei das Corona bedingt geringere Verkehrsaufkommen auf den Straßen. Die Zahl der Verunglückten ging um 13 Prozent auf 4971 Personen zurück.

Auch im Hinblick auf den März 2020 war die Zahl mit 1156 Unfällen mit Personenschaden rückläufig. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 1510; das entspricht einem Minus von 23 Prozent. Doch nicht nur Unfälle mit Personenschäden nahmen ab; auch die Anzahl der Personen, die dabei verunglückten, ist um 24,8 Prozent gesunken und damit von 2062 auf 1550 Personen. Dabei sind im vergangenen März 16 Menschen ums Leben gekommen, im März 2019 waren es ebenfalls 16.

Saubere Luft und weniger Lärm

Analog zu den Verkehrsunfällen sind auch die Schadstoffwerte in der Luft gesunken. Das geringere Verkehrsaufkommen habe für sauberere Luft sowie weniger Lärm in Hessen gesorgt, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwochmorgen in Wiesbaden. Das belegten Messungen und Berechnungen des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zum Schadstoffausstoß im Straßen- und Flugverkehr. Laut HLNUG-Präsident Thomas Schmid belegen diese Zahlen erneut, dass weniger Verkehr zu weniger Abgasen führe. Dieser – durch die Corona-Krise bedingte – Effekt werde jedoch nur von kurzer Dauer sein, da sich das Verkehrsaufkommen bereits wieder normalisiere. Schmid sagte: „Corona hat uns gezeigt: Reduktion ist möglich – wenn wir müssen, können wir uns beschränken. Mit dieser Einsicht sollten wir nach dem Lockdown nicht so weitermachen wie bisher.“
 
20. Mai 2020, 13.09 Uhr
sie
 
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