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Nationaler Radverkehrsplan
 

Nationaler Radverkehrsplan

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Fahrradfahren wird akademisch

Foto: Tushar Ranjan Hota/ Unsplash
Foto: Tushar Ranjan Hota/ Unsplash
Drei von sieben Stiftungsprofessuren zum Thema Radverkehr gehen an Hessische Hochschulen und Universitäten. Das gaben das hessische Wissenschafts- und Verkehrsministerium bekannt. Die Professuren werden für fünf Jahre vom Bundesverkehrsministerium gefördert.
Hessen bekommt drei neue Fahrradprofessuren, das gaben das hessische Wissenschafts- und das hessische Verkehrsministerium am Dienstag bekannt. Demnach bekommen die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden, die Universität Kassel und die University of Applied Sciences Frankfurt (UAS) je eine Professur. „Wir freuen uns, dass damit die Zukunft des Radverkehrs maßgeblich von Hessen aus erforscht und gestaltet wird“, teilten Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Wissenschaftsministerin Angela Dorn (beide Bündnis 90/ Die Grünen) mit. „Es gibt keinen ökologischen Aufbruch ohne die Wissenschaft. Dazu gehören auch und ganz besonders Zukunftsthemen wie nachhaltige Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz“, so Dorn.

Die Professuren waren 2019 als Teil des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020 ausgeschrieben worden. „Wir wollen den Radverkehr noch attraktiver machen. Deshalb holen wir das Thema in die Hörsäle. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort einbringen und in den Kommunen und Städten umsetzen“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Die Stiftungsprofessuren des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden jährlich mit bis zu 400 000 Euro pro Professur gefördert. Die Förderung endet nach fünf Jahren, eine Folgefinanzierung wäre dann von den Hochschulen und Universitäten zu leisten. Die vier weiteren Professuren gehen an Hochschulen in Karlsruhe, Wolfenbüttel und Wildau/ Brandenburg sowie an die Universität Wuppertal.

Die offiziellen Bescheide werden am 6. Februar in Berlin von Bundesverkehrsminister Scheuer übergeben. Dann würden auch weitere Details zu den Professuren bekanntgegeben, teilte das BMVI mit. Ein Sprecher der UAS Frankfurt konnte sich aufgrund der Sperrfrist zurzeit noch nicht zur konkreten Ausgestaltung der Professur äußern.

Zur Bewerbung aufgerufen waren Hochschulen und Universitäten aus den Fachrichtungen Ökonomie, Verkehrsplanung, Technik und Digitalisierung. „Mobilität ist vielfältig, nachhaltige Mobilität ist die Zukunft. Ich freue mich daher sehr auf die Impulse der Forschungsarbeit, die von den drei hessischen Radprofessuren angestoßen wird“, konstatierte Tarek Al-Wazir. Beim Radverkehr gebe es viel aufzuholen, so der Minister weiter. Die Frankfurter Landtagsabgeordnete Mirjam Schmidt (Bündnis 90/ die Grünen) erklärte, dies sei „ein starkes Signal, dass auch in Frankfurt die Verkehrswende nun endlich mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Intensität vorangetrieben wird, um die Situation für Radfahrende zu verbessern und mehr Menschen zum Radfahren zu animieren.“
 
22. Januar 2020, 12.30 Uhr
nre
 
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