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Keine Fahrkartenkontrollen
 

Keine Fahrkartenkontrollen

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Warnstreik im Frankfurter Verkehrsservice

Foto: © Heike Lyding
Foto: © Heike Lyding
1,50 Euro mehr Lohn gefordert: Die Arbeitergewerkschaft Verdi ruft am Freitag Wisag-Mitarbeitende im Verkehrsbereich dazu auf, für 24 Stunden ihre Arbeit niederzulegen. Neben Fahrkarten- fallen dann auch die Corona-Kontrollen weg.
Im Frankfurter Bahnbetrieb finden heute weniger Kontrollen statt. Grund dafür ist ein Warnstreik der Arbeitergewerkschaft Verdi: Sie hatte die Beschäftigten der Wisag, die sowohl im Prüfdienst der VGF als auch im Sicherheitsbereich tätig sind, dazu aufgerufen, für 24 Stunden ihre Arbeit niederzulegen. Bis Samstag, 1 Uhr, werden dementsprechend weniger Tickets kontrolliert. Auch das Einhalten der Maskenpflicht wird weniger überwacht.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 20 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe Hessen eine Lohnerhöhung von 1,50 Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von einem Jahr. Seitens der Wisag habe man ein Angebot gemacht, bei dem die Beschäftigten lediglich 42 Cent pro Stunde in zwei Jahren erhielten. Das lasse, so Verdi-Verhandlungsführer Mathias Venema, „jegliche Wertschätzung“ vermissen. Die Beschäftigten seien täglich Gefahren ausgesetzt, was durch die Pandemie nochmals verschärft werde.

Wann der nächste Verhandlungstermin stattfinden soll, steht laut Verdi noch nicht fest. Man erwarte jedoch „ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber“ und sei zu Verhandlungen bereit.
 
15. Januar 2021, 11.40 Uhr
sie
 
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Leser-Kommentare

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Asterix2610 am 21.1.2021, 18:20 Uhr:
Beide Seiten sind unverschämt- Die Gewerkschaft mit einer Lohnerhöhung von 1,50€ - das ist in der heutigen Zeit viel zu viel - Allerdings ist die Arbeitgeberseite genauso unverschämt - Eine Lohnerhöhung von 0,42€ über zwei Jahre ist einfach lächerlich. Beim Treffen in der Mitte, dass heißt eine Lohnerhöhung von 0,80 € ist angemessen und realistisch, Oder will die Gewerkschaft dafür verantwortlich sein, dass Arbeitsplätze wegfallen ,zugunsten zu einer höheren Lohnerhöhung. Nebenbei: Gewährt die Gewerkschaft selber Ihren Mitarbeiter auch eine so großzügige Lohnerhöhung ? ??? Und eins sollte beachtet werden: Streiks kosten immer Arbeitsplätze - ich als Chef würde die groessten Streiker bei nächsten Gelegenheit aus meinem Unternehmen entfernen - zur Zeit habe ich ja immer ein Argument: Kündigung wegen Coirona .
 
 
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