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Grüne fordern Fraport zum Überdenken auf
 

Grüne fordern Fraport zum Überdenken auf

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„Der Ausbau des Flughafens ist und bleibt ein Fehler“

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Fraport sollte sich nochmal überlegen, ob das Terminal 3 wirklich alternativlos ist, fordern die Grünen im Römer. Der Flughafenausbau sei ein Fehler gewesen.
Es ist nun an der Fraport zu entscheiden, ob das Terminal 3 nun gebaut werden soll oder nicht. Die hessische Landesregierung hält nach einer überprüfenden Untersuchung eine so kostspielige Ausweitung für noch nicht nötig, während die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport auf ihren Passagierprognosen pocht, die ein weiteres Terminal angeblich dringend erforderlich machen. Jetzt versuchen die Grünen im Römer der Fraport nochmal ins Gewissen zu reden: „Das Gutachten wirft Fragen zu den ökonomischen Risiken der Drei-Milliarden-Investition auf und zeigt, dass es für die nächsten Jahre vertretbare Alternativen zum Terminal 3 gibt. Der Flughafenbetreiber ist jetzt aufgefordert, sich mit diesen Ergebnissen ernsthaft auseinanderzusetzen“, sagt Manuel Stock, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Römer. Die schwarz-grüne Landesregierung habe gut daran getan, die von Fraport in Auftrag gegebenen Studien zu überprüfen. „Es ist deutlich geworden, dass den Fraport-Studien sehr positive Erwartungen über die weitere ökonomische Entwicklung und die damit zusammenhängende Passagierentwicklung zu Grunde liegen. Eine rückblickende Überprüfung der Zuverlässigkeit der angewandten Prognosemodelle bleibt jedoch aus.“

Stock argumentiert, dass es für die kommenden Jahre kostengünstigere und komfortsteigernde Alternativen zum Terminal 3 durch Aus- und Umbauten am bestehenden Terminal 1 gebe und geht sogar so weit zu sagen: „Der Ausbau des Frankfurter Flughafens ist, war und bleibt ein Fehler, den CDU, SPD und FDP gemeinsam begangen haben.“

Ja, die Fraport AG besitze das Baurecht für das Terminal 3, es läge an ihr darüber zu entscheiden, aber Baurecht sei allerdings keine Baupflicht“, sagt Manuel Stock. „Angesichts der in den Gutachten aufgezeigten ökonomischen Risiken des neuen Terminals und vorhandener Alternativen wäre Fraport gut beraten, sehr intensiv zu prüfen, ob ein Baubeginn für das Terminal 3 tatsächlich sinnvoll ist.“
 
5. März 2015, 17.07 Uhr
nb
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ralph Lange am 7.3.2015, 16:58 Uhr:
Der Flughafen ist enorm wichtig für Frankfurt. Aktuell werden extrem viele Passagiere mit Bussen zu ihren Fliegern gebracht. Am Flughafen wird mehr Sprit in Fahrzeugen als in Flugzeugen verbraucht. Daher ist das Terminal 3 auch ein Beitrag zum Umweltschutz.
Gut, dass die Grünen nicht so viel zu sagen haben, um Frankfurt rundherum zu ruinieren.
 
Günter Yogi Lauke am 7.3.2015, 07:46 Uhr:
GUT! Die GRÜNEN kannste auch NICHT mehr wählen!
=> Ach was! ICH geh einfach NICHT MEHR wählen!
WIR NICHTWÄHLER sind eh schon in der ÜBERZAHL!
UND? Wie sagte schon vor Jahren unser Freund - der Dieter "THOMAS" HECK zu ANGIE:

"Dreimal dabei! BITTE NICHT WIEDERWÄHLEN!"
 
Dieter Walter am 6.3.2015, 16:30 Uhr:
Jetzt geben Sie mal Ruhe mit ihrem lamentieren!Die verbohrte Minderheit kann doch auch wegziehen wenn es ihr hier zu laut ist. Die Wohnungen in Sachsenhausen(auch Süd) sind sehr begehrt.Sie sollten auch nicht so Lügen verbreiten wie letztes Jahr in einem Interview: In Sachsenhausen gäbe es verwaiste Strassenzüge!!
Unverschämtheit.
Merken Sie nicht das Sie eine Minderheit sind,sogar die Grünen und Linken haben trotz Ihrer Trommelei STIMMEN VERLOREN bei der Landtagswahl.Sogar Herr Al Wazir hat nun begriffen worum es geht(aus Schein windet er noch sich noch ein bisschen. Dann dieser Unfug mit der Lernbehinderung!
Unsere BIldung geht aus anderen Gründen den Bach runter,dieser 'marginale ' evtl zusätzliche Anteil ist zu vergessen.
Setzen Sie sich zur Ruhe,im warsten Sinne des Wortes,woanders!
 
Ursula Fechter am 6.3.2015, 14:17 Uhr:
So viel Dreistigkeitmacht mich fassungslos." der Ausbau war ein Fehler, das Baurecht ist nun mal da, ist aber keine Baupflicht" Geht´s noch? Wer hat denn ohne Not, trotz aller Bitten der Bürgerinitiativen das Baurecht erteilt? Ein Frankfurter grüner Baudezernet. Und jetzt versuchen sich die Grünen mal wieder an die Spitze der Bewegung zu setzen in der Hoffnung auf das kurze Gedächtnis der Bürger. Mit uns nicht, wir werden jeden Tag schmerzlich an diesen "Fehler" erinnert. Ich habe noch nicht vergessen, wie die Grünen im Römer kurz vor der Fukushima-Katastrophe noch einen Antrag zur Schließung von Biblis abgelehnt haben, um dann danach, die erste Demo zu organisieren. Peinlich.
 
 
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