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Ergänzung im Frankfurter Mobiltätsmix
 

Ergänzung im Frankfurter Mobiltätsmix

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Die E-Roller sind da

Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Am vergangenen Samstag hat in Frankfurt der Verleih von E-Rollern begonnen. An 80 Orten im Stadtbezirk sind nun Stationen mit E-Rollern zu finden. Insgesamt stehen aktuell 400 Geräte zur Verfügung, die Zahl wird voraussichtlich noch steigen.
Wer eine Alternative zum Fahrrad, Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln sucht und keine Lust hat zu laufen, kann in Frankfurt von nun an auf E-Roller umsteigen. Maximal erreicht man mit den Fahrzeugen 20 Stundenkilometer. E-Roller-Fahrerinnen und -Fahrer sind angehalten, vorhandene Radwege zu nutzen beziehungsweise auf die Straße auszuweichen. Das Fahren auf Gehwegen ist nicht gestattet. In Parks und Grünanlagen, so auch am Mainufer, ist das Fahren ebenso wie das Abstellen der Fahrzeuge verboten. Bei dem Versuch, einen E-Roller dort abzustellen, fordert das Gerät die Nutzerinnen und Nutzer entsprechend auf, sich aus der Zone herauszubegeben. So soll das Abstellen in Sperrzonen technisch ausgeschlossen werden.

Die Frankfurter E-Roller gehören dem Berliner Unternehmen Tier Mobility, das bereits in rund 20 europäischen Städten vertreten ist. Am Samstag brachte der Verleiher sein Angebot gleich in mehreren deutschen Städten auf den Markt. Einen Euro erhebt Tier Mobility für die Anmeldung zum Verleihsystem, im Anschluss zahlen Nutzerinnen und Nutzer 15 Cent pro Minute. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über eine App.

Der Akku der elektronischen Roller reicht für rund 40 Kilometer Strecke. Abends werden die benutzten Geräte daher ersetzt und zum Aufladen in eine Werkstatt transportiert. Dort wird auch der Zustand der Geräte überprüft. Insgesamt stehen aktuell 400 E-Roller in Frankfurt zur Verfügung. Die Zahl wird jedoch voraussichtlich noch steigen, denn nach Angaben des Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling (SPD) haben bereits rund zehn weitere Verleihunternehmen angefragt, ihr Angebot in Frankfurt zu stellen. Wer wann wie viele E-Roller in Frankfurt platzieren wird, ist jedoch noch offen. In anderen deutschen Großstädten wie Berlin, Köln und Hamburg gibt es E-Roller der Anbieter Lime, Circ und Voi.
24. Juni 2019
Julia Heßler
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
parai ba am 24.6.2019, 19:10 Uhr:
Kann mich chicabonita1510 nur anschließen. So wie verwaiste Leihräder werden dann noch Roller mit Akkus irgendwo landen und eher den Verkehr behindern. Und als nächstes kommen die be-Scheuer-ten Flugtaxis?
 
chicabonita1510 am 24.6.2019, 15:15 Uhr:
Wie konnte man nur einen solchen Blödsinn zulassen? Die Stadt wird mit unzähligen E-Rollern "geflutet" die früher oder später irgendwo als Elektroschrott landen werden. Jeden Morgen müssen die Roller in der Stadt verteilt werden, abends wieder eingesammelt um aufgeladen zu werden. Damit sollen die E-Roller ein wegweisender Schritt zu einer ökologischen Verkehrswende sein? Das ist doch lachhaft. Wo und wie wurden die Roller produziert? Woher kommt der Strom mit dem die Roller beladen werden und mit was für einem Fahrzeug werden sie tagtäglich wieder eingesammelt? Ein logistischer Wahnsinn!!!

Es bleibt nur zu hoffen, das die Stadt keine weiteren Anbieter zulässt!
 
 
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