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Christdemokrat Markus Frank
 

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Uber-Verbot: Der Ordnungsdezernent findet's super

Nach der einstweiligen Verfügung des Landgerichts gegen den Taxi-Konkurrenten Uber, begrüßt Stadtrat Markus Frank die Entscheidung des Gerichts. Es gehe schließlich um die Sicherheit der Fahrgäste.
Nachdem bekannt wurde, dass das Frankfurter Landgericht im Falle Uber eine einstweilige Verfügung veranlasste, meldet sich nun auch Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) zu Wort.

Dieser hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass die Stadt Frankfurt die Möglichkeit einer Verbotsverfügung gegen Uber prüfe. Er hatte sich zwar grundsätzlich für Wettbewerb im Taxigewerbe ausgesprochen, aber gleiche Bedingungen und Regeln für die Teilnehmer gefordert. Da bei den Uber-Fahrten möglicherweise kein Versicherungsschutz für die Fahrgäste gewährleistet ist, sehe sich die Stadt in der Verantwortung, die Personenbeförderung durch das Unternehmen Uber in ordnungsrechtliche Bahnen zu lenken, so Frank. Und weiter: „Ich bin froh, dass das Landgericht die Ungleichbehandlung gesehen und mit der aktuellen Verfügung unterbunden hat“, sagt Stadtrat Markus Frank. „Es bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidung Bestand hat. Unabhängig davon wird auch die Stadt Frankfurt weiterhin ihre rechtlichen Möglichkeiten für die Verbraucher und einen fairen Wettbewerb prüfen. Wir wollen einen angemessenen Rahmen für Beförderungsmöglichkeiten im Stadtgebiet schaffen.“
 
3. September 2014, 11.23 Uhr
pia/jst
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 4.9.2014, 09:35 Uhr:
Dann sollte Herr Frank sofort auch die "Mütter-Taxis" verbieten, wo Nachbarskinder auch chauffiert werden. Denn hier besteht dann ebenfalls kein Versicherungsschutz, wenn man den Ordnungsdezernenten glauben darf. Bei den "Mütter-Taxis" vor den Schulen hat er ja bereits kapituliert und verteilt keine Knöllchen mehr. Die Sicherheit wurde hier schon aufgegeben.
Aber mal im Ernst: Welcher Autofahrer hat denn bitteschön keine Insassenunfallversicherung? Da nach Auskunft der Versicherungswirtschaft fast alle diesen Part haben, ist das Argument des Landgerichtes lächerlich. Dann dürfte ich ja auch keinen Kollegen, Sportfreund, etc. mitnehmen.
Uber wird den Prozess gewinnen. Denn es gibt Vergleichsbeispiele. Die Bahn wollte auch per einstweilige Verfügung die neuen Busse unterbinden. Haben auch verloren und die Busse kommen enorm gut an und sind günstiger als die Bahn.
Der ADAC hat gerade die Frankfurter Taxen getestet. Das Ergebnis war niederschmetternd. Mehr als 50% negativ. Im Jahre 2013 wurde das selbe Ergebnis erzielt. Die Frankfurter Taxifahrer wollen sich gar nicht ändern. Und unser grüner Politiker Majer, der sonst gegen jedes Auto ist, sollte die Taxifahrer verpflichten, den Motor am Haltepunkt auszumachen. Die verpesten im Stand mehr die Luft, als man auf den Alleenring durch Tempo 30 einspart. Und die Ausbildung der Taxifahrer scheint ja auch nicht optimal zu sein. Denn Ortskenntnisse - die Voraussetzung sind - werden bei vielen Fahrern durch Navi ersetzt. Bloß das Navi führt die Strecke nicht über die kürzeste Route. Und dann die Deutschkenntnisse. Viele verstehen einfach nicht, wohin man will.
Und abschließend: Konkurrenz belebt immer das Geschäft. Anstatt sich über UBER aufzuregen, sollte der Frankfurter Taxi-Verband überlegen, was man besser machen kann und sich neu positioniert. Denn Wettbewerb wird kommen. Wie die Busse als Konkurrenz zur Bahn.
 
Tobias Modrey am 3.9.2014, 14:43 Uhr:
Vielleicht sollte der Ordnungsdezernent mal bei der Stadtpolizei nachfragen, wie es um die Sicherheit der Kunden des Taxi-Gewerbes in Frankfurt bestellt ist ... oder einfach mal hier nachlesen => www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_52403675
 
 
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