Der Empfang über das Mobilfunknetz im U-Bahntunnel soll verbessert werden. Die Unternehmen Vodafone, Telefonica und Telekom bauen innerhalb von neuen Monaten die Technik aus.
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Mobilität definiert Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) nicht nur als eine Fortbewegung von A nach B, sondern auch in Sachen Kommunikation. Doch während man sich durch U-Bahn-Schächte bewegt, leidet das die mobile Kommunikation häufig unter Funklöchern. Das soll sich nun ändern.
Die Telekommunikationskonzerne Vodafone, Telefonica und die Deutsche Telekom haben am Donnerstag angekündigt, das Netz in den U-Bahn-Tunneln und -Stationen zu verbessern. Innerhalb von neun Monaten sollen Empfänger installiert werden. Bislang ist das Netz in den Schächten nur für Sprachverbindungen ausgelegt, nun soll es auch für andere Daten optimiert werden mit den Techniken GSM, UMTS und LTE, letztere ermöglicht das derzeit schnellste mobile Internet. Die drei Unternehmen investieren insgesamt 3,5 Millionen Euro in das Projekt.
Begonnen wird der Ausbau an den Stationen Hauptwache und Konstablerwache, anschließend werden die Stationen der Nord-Süd-Verbindung (U1, 2, 3, 8) modernisiert. Danach folgt die Linie U4, zuletzt die Linien U6 und U7. An der Station Hauptbahnhof haben die Netzbetreiber ihre Technik modernisiert; Vodafone hat zum Beispiel GSM- und UMTS-Technik installiert und plant den LTE-Ausbau für 2016. Weil die Station Nordwestzentrum nicht ans Glasfasernetz angeschlossen ist, wird sie nicht in das Projekt eingebunden sein. Der Betrieb der U-Bahn soll von dem Ausbau nicht beeinträchtigt werden.