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Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier

Frankfurter Wochenmärkte

Einweg-Plastiktüten ab Oktober verboten

Frankfurts Wochenmärkte sollen frei von umweltschädlichen Einweg-Plastiktüten werden. Ab dem 1. Oktober müssen sich Händler:innen sowie Marktbesucher:innen auf alternative Verpackungen wie Jutebeutel oder Pfandsysteme umstellen.
Ab 1. Oktober gilt auf allen Frankfurter Wochenmärkten ein Verbot von Einweg-Plastiktüten. Dies teilte die Stadt am Freitag mit. Das heißt konkret, dass Standbetreiber:innen ab dem kommenden Wochenende keine Einweg-Plastiktüten, Einweg-Bio-Plastiktüten, etwa aus Mais- oder Kartoffelstärke, oder Einweg-Plastiktüten zum Vorverpacken verwenden und an die Kundschaft herausgeben dürfen. Weiterhin erlaubt bleiben hingegen die sogenannten „Hemdchenbeutel“, „falls sie aus hygienischen Gründen erforderlich sind“, wie es vonseiten der Stadt heißt. Das sind besonders dünne Plastiktüten mit einer Dicke von weniger als 15 Mikrometern, mit denen im Supermarkt häufig Obst und Gemüse verpackt wird.

Der Plastikverbrauch auf den Wochenmärkten solle damit laut Stadt auf ein „geringstmögliches Maß“ reduziert werden. Lebensmittelrechtlich geeignete Alternativen, die die Umwelt weniger belasten, sollen überall dort genutzt werden, wo sie erlaubt und geeignet seien. Mit dieser Entscheidung kommt die Managementgesellschaft für Hafen und Markt (HFM) dem bundesweiten Verbot von dünnen Plastiktüten ab dem 1. Januar 2022 zuvor. Bereits im Vorfeld des Verbots informierte die HFM die Händler:innen über verschiedene Möglichkeiten wie Mehrweg-Behältnisse oder Pfandsysteme, die Einweg-Plastiktüten ersetzen können. „Für welche Variante sie sich entscheiden, bleibt den Händlerinnen und Händlern überlassen und ist nicht zuletzt von deren Sortiment und den spezifischen Hygieneanforderungen abhängig“, teilte die HFM mit.

Neben den Händlerinnen und -händlern appelliert die Stadt auch an die Besucherinnen und Besucher der Märkte; auch sie müssten ihre Gewohnheiten ändern. „Nur gemeinsam kann es gelingen, den Verbrauch an umweltschädlichem Einweg-Plastik weiter zu reduzieren“, betonte die Stadt. Künftig müssen sich Besucher und Besucherinnen der Wochenmärkte eigene Behältnisse wie Jutebeutel von zu Hause mitbringen oder auf vorhandene Pfandsysteme auf den Märkten zurückgreifen.
 
27. September 2021, 13.04 Uhr
mad
 
 
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