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Die Linke unterstützt Fridays for Future
 

Die Linke unterstützt Fridays for Future

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Martin Kliehm: „Die Politik hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht“

Foto: Martin Kliehm/Facebook
Foto: Martin Kliehm/Facebook
Unter dem Motto „Wir streiken, bis ihr handelt!“ protestieren diesen Freitag wieder weltweit junge Menschen für ihre Zukunft – auch in Frankfurt. Sie fordern eine konsequentere Klimapolitik. Unterstützung erhalten sie dabei von der Fraktion Die Linke in Frankfurt.
73 Länder, 1000 Städte, davon 150 allein in Deutschland: Diesen Freitag protestieren wieder tausende junge Menschen weltweit für ihre Zukunft, auch in Frankfurt. Sie streiken für eine konsequentere und zukunftsfähige Klimapolitik sowie für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und des 1,5°-Ziels. Auch in Frankfurt werden erneut Schüler, Studierende und junge Menschen auf die Straße gehen. Unterstützung erhalten sie von der Fraktion die Linke in Frankfurt. Sie fordert einen echten Systemwandel statt leerer Versprechungen. „Die Politik hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht, von der Bundesregierung bis hin zur Stadt Frankfurt“, erklärt Martin Kliehm, Fraktionsvorsitzender der Linken im Römer. „Die Ziele sind nicht ambitioniert genug, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die Auswirkungen konnte man allein vergangenes Jahr sehen.“

Man müsse auf dem lokalen Level ansetzen und kurzfristig handeln, fordert er und hat dabei zwei konkrete Maßnahmen im Blick: „Der erste große Punkt ist der Frankfurter Kohleausstieg und damit die Umstellung des Heizkraftwerk West auf ausschließlich Erdgas. Darüber hinaus brauchen wir eine Verkehrswende.“ Konkret heiße das: Weg vom motorisierten Individualverkehr, mehr Fahrrad, mehr öffentliche Verkehrsmittel. „Wir wollen, dass mehr Menschen die Angebote des RMV nutzen, dann sollte diese auch mit erneuerbaren Energien fahren. Wir müssen Autos weniger Raum geben, da steckt so viel Potenzial drin“, so Kliehm.

Über laute Stimmen, die das Fernbleiben der Schüler vom Unterricht kritisieren, kann er nur schmunzeln. Eine Demonstration müsse Auswirkungen erzielen, Aufmerksamkeit erregen. An einem Wochenende wäre dies nicht möglich. „Ich halte das für legitim, nur so bekommen sie die nötige Öffentlichkeit. Zumal es um die Zukunft der jungen Menschen geht.“ Und diese sehen das ähnlich: „Wenn wir jetzt nicht für unsere Zukunft streiken, dann wird nicht nur unser Leben verkürzt, wir sind dann auch dafür verantwortlich, dass unsere Nachkommen nie das Licht der Welt erblicken werden”, so der Frankfurter Stadtschülersprecher Paul Harder.

Der Streik beginnt am Freitag um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte und am Hauptbahnhof. Die zwei Züge werden sich am Opernplatz treffen und zusammen in Richtung Römerberg laufen. Dort wird eine Kundgebung stattfinden, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. Daran werden Janine Wissler (Die Linke), Kaweh Mansoori (Jusos Hessen) und Taylan Burcu (Grüne) teilnehmen. Von der CDU und FDP kam bislang noch keine definitive Zusage.
 
14. März 2019, 12.38 Uhr
Sina Eichhorn
 
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Leser-Kommentare

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Michael Risse am 14.3.2019, 15:20 Uhr:
Der Herr Kliehm,von der Partei "Die Linke",dieser schlau daherschwafelnde Appartschik. "Hausaufgaben nicht gemacht!" ,also due Stadt Frankfurt,und das Land Hessen,und der Bund. Selten so gelacht.
Er auch nicht ! Er wird sie ja auch nie machen,weil Apparatschik.Appartschicks müssen keine Hausaufgaben machen. Die müssen nur reden. Wer fährt denn heutzutage in Frankfurt freiwillig Auto ? Niemand ! Weil man steht.Alte Mitbürgerinnen und Mitbürger sollen aufs Fahrrad umsteigen. Gute Idee,denn das impliziert sozialverträgliches Frühableben,denn die kommen mal ganz fix unter die Räder,der immer noch fahrenden Baufahrzeuge,städtischen Busse,und eventuell unter die Pneus von Latte-machiato -Mamies in ihren SUVs.
Und dann sind die tot: Die aufs Fahrrad umgestiegenen Seniorinnen und Senioren. Freut sich die Rentenkasse.
Die Schulschwänzer behaupten,sie würden früher sterben,und der Herr Stadt-Schulsprecher Paul Harder behauptet,die jetzigen Schülerinnen und Schüler würden noch nicht einmal mehr Kinder zeugen können,weil sie ja auch bald sterben,wenn jetzt nicht der Hauruckmannsdorfer CO2 Wandel/Stickoxidwandel,etc kommt.. Was raucht der Herr Stadtschulsprecher,ehe er ans Mikrofon tritt.
Wenn die jetzige,verquaste deutsche Schülerschaft so weitermacht,bekommen die noch nicht einmal einen Job als Hilfsgärtner einer mittelständischen chinesischen Familie in der der Provinz Xingiang,neben der Wüste Gobi,in Westchina.
 
 
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