Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
"German Pop" in der Schirn
 

"German Pop" in der Schirn

0

Direkt, ironisch, laut

Foto: © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2014 Foto: Norbert Miguletz
Foto: © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2014 Foto: Norbert Miguletz
Als erstes Ausstellungshaus widmet die Schirn Kunsthalle der deutschen Pop Art eine umfangreiche Werkschau. Viele der Arbeiten werden mit dieser Präsentation erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Pop Art ist bunt, laut und direkt – geprägt durch überwiegend amerikanische und britische Künstler wie Andy Wahrhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg ist diese Strömung der 60er-Jahre auch heute noch bekannt und beliebt. Weniger präsent war jedoch bisher, dass Pop Art auch in Deutschland eine große Rolle spielte und von herausragenden Künstlern gestaltet wurde. Mit der Ausstellung „German Pop“ wird in der Schirn Kunsthalle ab dem 6. November erstmals diese deutsche Variante eingehend betrachtet.

Die Künstlerliste liest sich wie das „who is who“ der kreativen Köpfe Deutschlands: Gerhard Richter, Thomas Bayrle, Konrad Klapheck, Sigmar Polke sind nur einige der Namen, die in der Schau vertreten sind. Daneben finden sich zahlreiche unbekanntere, aber nicht weniger relevante Persönlichkeiten wie Winfred Gaul, Uwe Lausen oder Manfred Kuttner. Sie alle trugen zu der Etablierung dieser gattungsübergreifenden Universalkultur in der Bundesrepublik bei, indem sie kritisch und ironisch die kleinbürgerliche Nachkriegsgesellschaft reflektierten.

Die Arbeiten sind weniger kommerziell und plakativ, als die der amerikanischen Kollegen, in ihrer Qualität jedoch mindestens genauso hochwertig. Die in der Schau versammelten Werke sind beeindruckend und oft auch überraschend, viele waren bisher noch nie öffentlich zu sehen und kamen erst im Zuge der für die Ausstellung notwendigen Recherche zu Tage. Durch ihre Einteilung, die sich an den vier Zentren des German Pop orientiert – Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München – erhält der Besucher einen interessanten Überblick über regionale Unterschiede und Stärken. In rund 150 Werken, darunter Gemälde, Skulpturen und Videoarbeiten, von 34 Künstlern wird der ganze Facettenreichtum dieser in der Kunstgeschichte so wenig beachteten Strömung eingefangen.

>> „German Pop“, 6. November bis 8. Februar, Schirn Kunsthalle. Weitere Informationen gibt es online.
 
5. November 2014, 11.15 Uhr
rom
 
Ronja Merkel
Jahrgang 1989, Kunsthistorikerin, von Mai 2014 bis Oktober 2015 leitende Kunstredakteurin des JOURNAL FRANKFURT, seit September 2018 Chefredakteurin. – Mehr von Ronja Merkel >>
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Die 71. Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr vom 14. bis zum 18. Oktober statt. Coronabedingt müssen jedoch zahlreiche Veranstaltungen ins Internet verlagert werden. Die Veranstalter haben nun das digitale Konzept vorgestellt. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Marc Jacquemin/ Frankfurter Buchmesse
 
 
2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
0
Jüdisches Museum eröffnet nach fünf Jahren Bauzeit
Nach fünf Jahren Bauzeit und einigen Verzögerungen kann das Jüdische Museum am 21. Oktober endlich wieder öffnen. Das älteste Jüdische Museum in Deutschland bekommt eine Ausstellungsfläche von 2000 Quadratmetern. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Norbert Miguletz/© Jüdisches Museum Frankfurt
 
 
Konjunkturprogramm: Neustart Kultur
0
Vier Millionen Euro für Frankfurter Buchmesse
Der Bund unterstützt die Frankfurter Buchmesse mit Fördermitteln in Höhe von vier Millionen Euro. Das teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mit. Von der Förderung sollen vor allem deutsche und internationale Ausstellerinnen und Aussteller profitieren. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Bernd Hartung; © Frankfurter Buchmesse
 
 
 
Biergarten-Konzerte in Eppstein
0
Mit Inbrunst aufspielen
Im schönen Gastraum der Wunderbar Weiten Welt im Eppsteiner Bahnhof finden im Moment keine Konzerte statt. Das ist in Corona-Zeiten nicht realisierbar. Zum Glück kann das WWW-Team in seinen Biergarten ausweichen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Austin Lucas
 
 
Eine Verschmelzung von Buch- und Musikmesse hat laut den Veranstaltern nie zur Debatte gestanden. Dennoch war sie in den vergangenen Tagen in den Medien immer wieder Thema. Grund dafür war eine Aussage Börsenverein-Geschäftsführers Alexander Skipis. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Alexander Heimann/© Buchmesse Frankfurt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  696