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Foto: Visionale 2021
Foto: Visionale 2021

Visionale 2021

Knetmännchen sorgen für Trubel

Am kommenden Wochenende findet das 33. Jugend-Medienfestival „Visionale“ im Gallus Theater statt. Auch in diesem Jahr wartet der Nachwuchs mit vielversprechenden Werken auf. Dabei werden auch Arbeiten aus medienpädagogischen Projekten vorgestellt.
Nachdem das Programm im vergangenen Jahr nur online präsentiert werden konnte, freut sich das Team des „Visionale – JugendMedienFestival“ wieder auf eine dreitägige Präsenzveranstaltung. Von Freitag, 19., bis Sonntag, 21. November, zeigt sich, dass trotz Pandemiebeschränkungen vielfältige und kreative Ideen umzusetzen waren. Der direkte Austausch zu den Filmemacherinnen und -machern und dem Publikum sei wichtig, teilte Merten Giesen vom Medienzentrum Frankfurt mit. Weitere Mitveranstalter sind das Filmhaus, das Jugend- und Sozialamt und das Gallus Theater als Veranstaltungsort für die 64 ausgewählten Filme. Eingereicht wurden über 100 Arbeiten von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern bis 27 Jahre.

Bei den Einreichungen fällt auf, dass zahlreiche jüngere Teams zu Stop Motion-Tricks greifen, teilweise in Verbindung mit Spielszenen. So lässt Nikita Koppert in „Stickman“, gedreht in seinem Zimmer, eine Strichmännchenfigur lebendig werden. Bei „Alles Kopfsache“ unter Federführung von Kamal Marrouh und Jörg Hein vom Gallus Zentrum stiften Würmer im Kopf eines Jungen Verwirrung – eine Verbeugung vor Pixars „Alles steht Kopf“. Mit „Meuterei“ drehte Dirk Wenzel vom Hip Hop Mobil ein witziges Musikvideo zum Thema „Recht auf Bildung“. „Life is Strange Teil 2“ der Intensivklasse der Michael Ende-Schule als Fortführung eines „Visionale“-Publikumshits setzt ebenfalls auf einen experimentellen Musikclip-Stil. Der Beitrag läuft im diesjährigen Wettbewerb „System Neu Starten“ am Sonntag um 14 Uhr. Als einziger Wettbewerb stimmt dabei das Publikum ab.

Erneut weisen die Arbeiten der Young Professionals von zumeist Hochschulabsolventinnen und -absolventen eine durchaus kompetente Machart auf. Laut Felix Fischl vom Filmhaus Frankfurt fallen in diese Kategorie außerdem Filme mit Beteiligung von Produktionsfirmen oder der Hessischen Filmförderung.

Janina Lutter von der Gruppe „Take 19“ konnte schon im vergangenen Jahr beim Wettbewerb mit zwei Produktionen punkten. In diesem Jahr ist die junge Filmemacherin gemeinsam mit Stefanie Barth und Sofia Ayerbe Fiala von der Hochschule Darmstadt/Mediencampus Dieburg mit „Die Sonne scheint“ zum Thema Freundschaft vertreten. Während des zweiten Lockdowns drehte sie mit Fiala und Paul Galli als „Ein-Haushalt-Film“ das Feiertagsmärchen „An den Weihnachtsmann“ über das Festhalten an Träumen. Surrealer geht es in Caspar Hahnemanns düsterem Mystery-Drama „Das Haus“ nach eigener Kurzgeschichte zu. Das Frankfurter Multitalent band gleich seinen Vater und seinen Onkel – ein Architekt – in die kafkaeske Eigenproduktion mit ein.

Der Eintritt zu allen Vorstellungen mit coronabedingt eingeschränkter Platzzahl ist frei. Lediglich die Preisverleihung am Sonntag, 18 Uhr, ist aufgrund der Lage den Filmemachenden und Angehörigen vorbehalten. Die Siegerfilme werden zusätzlich noch am Freitag, 3. Dezember, im Offenen Kanal Rhein-Main zu sehen sein.
 
17. November 2021, 13.10 Uhr
Gregor Ries
 
 
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