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Foto: Google Maps
Foto: Google Maps

Neue Namen auf dem Campus Westend

Drei Umbenennungen sind nicht genug

Zur Umbenennung zweier Plätze und einer Straße auf dem Campus Westend haben Unbekannte den Wegen bei Google Maps neue Namen verpasst: Manche sind lustig, andere zeugen von einem Willen zum Gedenken.
Man muss sich erst noch daran gewöhnen, dass der Adorno-Platz nicht mehr in Bockenheim liegt, sondern auf dem Campus Westend. Neuerdings dient er der Goethe-Uni als Adresse. Auch der Grüneburgplatz hat einen neuen Namen: Norbert Wollheim. Und die Lübecker Straße heißt Max Horkheimer. So weit, so gut.

Zum Anlass der dreifachen Umbenennung haben Unbekannte beim Internet-Atlas Google Maps sich einen Spaß erlaubt und den Wegen und Plätzen auf dem Campus weitere Namen verpasst. Nicht nur, dass der NS-Zwangsarbeiter Wollheim gleich zwei Mal Namensgeber für Wege ist, auch Fritz Bauer, der Staatsanwalt, der die Auschwitzprozesse geleitet hat, wird darin geehrt. Zudem wurde auch eine "Straße der Opfer des Faschismus" geschaffen.

Darüber hinaus gibt es auch lustigere Namen, wie einen "Anna Blume Boulevard" (in Anlehnung an das gleichnamige studentische Café), die "Straße der glorreichen Besetzung 2009" vor dem Casino und am Präsidiumsgebäude verläuft der "Highway to Hell". Ein Weg ist den unterbezahlten Hilfskräften gewidmet, ein anderer heißt einfach nur pragmatisch "Weg zum Rewe".

Straßennamen kann bei Google übrigens jeder angemeldete Benutzer bearbeiten. Ob sie richtig sind, hängt von der Schwarmintelligenz ab - also davon, ob jemand einen Fehler oder Spaß erkennt und ihn wieder korrigiert.
 
5. Februar 2015, 12.00 Uhr
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