Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Campus
Startseite Alle NachrichtenCampus
Frankfurt School will 2015 bauen
 

Frankfurt School will 2015 bauen

0

Abriss der Oberfinanzdirektion hat begonnen

Foto: Lukas Gedziorowski
Foto: Lukas Gedziorowski
Das ehemalige Gebäude der Oberfinanzdirektion wird abgerissen. Die Frankfurt School plant, im Januar mit dem Bau ihres neuen Gebäudes zu beginnen. Die ersten Wohnheimplätze auf dem Campus sind bereits bezogen.
Der braune Klotz an der Adickesallee ist umzäunt, einige Fenster fehlen, an der Fassade des Treppenhauses haben Unbekannte Farbeimer ausgekippt, sodass den Klotz ein kleiner Regenbogen ziert. Draußen sieht man die ersten Bagger bei der Arbeit.

Der Abriss der ehemaligen Oberfinanzdirektion hat begonnen. Seit Wochen laufen die Arbeiten, noch drei bis vier Monate werden sie dauern. Eine Wand aus Containern soll die Anwohner vor Lärm und Dreck schützen. An der Stelle des denkmalgeschützten Gebäudes aus den 50er Jahren soll 2017 die Frankfurt School of Finance and Management ihren neuen Campus beziehen.

Abriss in drei Etappen

Die Arbeiten werden in drei Phasen durchgeführt: Zunächst wird das Gebäude von innen geräumt, Aufzüge, Türen und Waschbecken entsorgt. Im zweiten Durchgang wird die mit Naphthalin kontaminierte Fassade entfernt. Der giftige Klebstoff ist der Grund, dass das Gebäude abgerissen und nicht saniert wird. Laut Frankfurt School lohnt sich der Aufwand nicht. In der dritten Phase wird das Gebäude niedergelegt. Allein der Vorbau bleibt erhalten.

"Wir sind im Zeitplan", sagt Angelika Werner, Sprecherin der privaten Hochschule. Geplant ist ein Neubau nach Entwürfen des Kopenhagener Architekturbüros Henning Larsen. Die Scheibenform des Vorgängerbaus soll beibehalten werden, allerdings gliedert sich diese in mehrere verschobene Türme. Der erste Entwurf wurde zusammen mit dem Stadtplanungsamt überarbeitet. "Wir sind sehr froh über den definitiven Plan", sagt Werner. "Der Prozess war sehr gewinnbringend."

Studentenwohnheim bezogen

Im Januar will die Frankfurt School mit dem Neubau beginnen. Noch ist allerdings nicht über den neuen Bebauungsplan für das Areal entschieden. Obwohl die Sprecherin sich optimistisch gibt, dass alles nach Plan laufen wird, sagt sie: "Wenn es nicht rechtzeitig klappt, haben wir in unserem Kaufvertrag mit dem Land ein Rückgaberecht."

Während der Abriss läuft, werden die ehemaligen Büro-Gebäude westlich der Oberfinanzdirektion für studentisches Wohnheim ertüchtig. Insgesamt 228 Plätze werden geschaffen. Die ersten 50 Bewohner sind nach Angaben der Hochschule bereits eingezogen, 20 Zimmer sind noch frei. Die restlichen Plätze sollen etappenweise zum 1. Oktober und 1. November fertig werden. Die Einheiten kosten je nach Größe zwischen 410 und 495 Euro. Weitere Infos gibt es hier.
4. September 2014
Lukas Gedziorowski
 
Empfehlen
 
Fotogalerie: OFD Abriss der Oberfinanzdirektion
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Campus
 
 
Absichtserklärung von Goethe-Uni und Stadt
1
Schwimmsportzentrum soll bis 2025 in Ginnheim gebaut werden
Der Sportcampus Ginnheim der Goethe-Universität soll ein neues Schwimmsportzentrum bekommen. Für das Projekt unterzeichneten Vertreter der Stadt und der Universität am vergangenen Montag eine Absichtserklärung. – Weiterlesen >>
Text: ffm/ez / Foto: Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt
 
 
Opposition und Asta äußern sich zum Beschluss
0
BAföG-Erhöhung stößt auf Kritik
Ab dem neuen Semester bekommen BAföG-Empfänger mehr Geld, so wurde gestern Abend in Berlin entscheiden. Doch Kritik kommt von mehreren Seiten: Sowohl die Opposition als auch der Asta der Goethe-Universität halten die Erhöhung für unzureichend. – Weiterlesen >>
Text: Marlene Tertilt / Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Köhler/photothek.net
 
 
Studierende protestieren gegen Kopftuch-Konferenz
1
Kampagne gegen Professorin der Goethe-Uni
Eine Professorin der Goethe-Uni hat eine Podiumsdiskussion zum Thema Kopftuch angekündigt. Eine Gruppe Studierender hat sich daraufhin zusammengetan und im Internet eine Kampagne gegen sie gestartet. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: leg
 
 
 
Titel für Direktorin des Jüdischen Museums
0
Goethe-Uni ernennt Mirjam Wenzel zur Honorarprofessorin
Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums, wurde zur Honorarprofessorin an der Frankfurter Goethe-Uni ernannt. Sie will den Studierenden nicht nur einen Zugang zur materiellen jüdischen Kultur vermitteln, sondern sie auch in die Forschungstätigkeiten des Museums einbeziehen. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Jüdisches Museum Frankfurt
 
 
Frusterlebnis Matheklausur: Mit System zum Erfolg
10
„Mathe ist nicht immer sexy“
Wer BWL oder Biologie studiert, muss zwangsweise auch rechnen können. Sergej Spanier kennt viele Studenten, die ohne Nachhilfe ihre Klausuren nicht bestehen würden. Er übt Kritik an der Universität. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Leon Spanier
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  29