Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Demo gegen Abtreibungsparagraphen
 

Demo gegen Abtreibungsparagraphen

0

„Weg mit Paragraphen 218 und 219!“

Foto: Frankfurt für Frauenrechte/Facebook
Foto: Frankfurt für Frauenrechte/Facebook
Vergangenen Samstag fand ein bundesweiter Aktionstag zur Streichung des Paragraphen 219a statt. Dieser regelt das Verbot von Werbung für Schwangerschafts-abbrüche. In Frankfurt versammelten sich rund 300 Personen, um für die Abschaffung der Anti-Abtreibungsparagraphen zu demonstrieren.
Unter dem Motto „Weg mit Paragraphen 218 und 219!“ versammelten sich vergangenen Samstag rund 300 Menschen am Paulsplatz. Die Demonstration war Teil des bundesweiten Aktionstages „Keine Kompromisse! Sexuelle Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar. Weg mit 219a!“. In über 30 Städten demonstrierten mehrere Tausend Menschen. Als Erkennungszeichen des Flashmobs trugen die Teilnehmenden in Frankfurt Klebeband vor dem Mund – als Symbol dafür, dass man ihnen den Mund verbietet, statt ihnen ein Informationsrecht zu gewähren. Die Organisatorinnen des Frankfurter Protests kritisierten, dass Abtreibungen gesellschaftlich immer noch tabuisiert und als Straftatbestand im Strafgesetzbuch definiert seien. Sie forderten, dass Schwangerschaftsabbrüche als Möglichkeit der körperlichen Selbstbestimmung legal und kostenlos sein müssen. Zudem forderten sie die Abschaffung der Anti-Abtreibungsparagraphen 218 und 219 im Strafgesetzbuch.

Martina Wronka vom Bündnis für körperliche Selbstbestimmung machte deutlich, dass es nicht bei der Forderung nach der Abschaffung des Paragraphen 219a bleiben dürfe. Die Abtreibungsparagraphen 218 und 219 müssten komplett aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. „Für uns heißt ‚Keine Kompromisse‘ auch: ALLE Anti-Abtreibungs-Paragraphen müssen gestrichen werden. Wir fordern deshalb, dass Schwangerschaftsabbrüche als Möglichkeit der körperlichen Selbstbestimmung legal und kostenlos sein müssen. Alles andere bedeutet eine Bevormundung von Frauen und ungewollt Schwangeren. Niemand muss sich vorschreiben lassen, ob sie ein Kind bekommt oder nicht“, so die Sprecherin. Auch das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte beteiligte sich an den Protesten. „Der von der Bundesregierung Ende des vergangenen Jahres vorgeschlagene ‚Kompromiss‘ zum § 219a StGB ist völlig unzureichend. Wir lehnen diesen Vorschlag ab und fordern eine tragfähige Lösung“, so Brigitte Ott vom Bündnis Frankfurt für Frauenrechte.
28. Januar 2019
hes
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Stephan Siegler (CDU) ist seit 2014 Vorsteher der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Mit dem JOURNAL FRANKFURT hat er über die gesellschaftliche Stellung der Frau, Abtreibung und Sexismus in der CDU gesprochen. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Stadt Frankfurt am Main
 
 
Frankfurter Delegation bei Stuttgarter Jugendrat
0
Bekommt Frankfurt ein Jugendparlament?
Die Einführung eines Jugendparlaments ist in Frankfurt seit Monaten ein viel diskutiertes Thema. Um Ideen für ein Konzept zu sammeln, hat nun eine Frankfurter Delegation dem Stuttgarter Jugendrat einen Besuch abgestattet. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Hessens Kultusminister Lorz fordert Strafen
4
Fridays for Future: „Sie werden uns nicht aufhalten können“
Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) droht den Fridays for Future-Demonstrierenden mit Konsequenzen. Sie hätten ihr Ziel erreicht und sollen wieder regulär zum Unterricht gehen. Nach den Sommerferien müssen die Schülerinnen und Schüler nun möglicherweise mit Strafen rechnen. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Bernd Kammerer
 
 
 
Die Missstände in der Psychiatrie Höchst scheinen kein Einzelfall zu sein. Im Gespräch mit Daniela Sommer, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Hessen, zeigt sich, wie stark sich strukturelle Mängel auf die Betreuung der Patientinnen und Patienten auswirkt. – Weiterlesen >>
Text: Simge Selvi / Foto: Marius Becker/dpa
 
 
Internationale Allianz von Stadtoberhäuptern
0
„Wir treten Hass und Antisemitismus entschieden entgegen“
Der Hessische Städtetag hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Israelischen Kommunalen Spitzenverbands und Vertretern aus den USA eine Initiative der weltweiten Stadtoberhäupter im Kampf gegen Hass, Antisemitismus und die sogenannte BDS-Kampagne ins Leben gerufen. – Weiterlesen >>
Text: hes / Foto: v.l.n.r. Peter Beuth, Haim Bibas, Uwe Becker © Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  190