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Bürgermeister Uwe Becker (CDU):
 

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"Ein G20-Gipfel wäre in Frankfurt willkommen."

Foto: Lukas Gedziorowski
Foto: Lukas Gedziorowski
Eigentlich ging es beim N-Klub in der vergangenen Woche um Nachhaltigkeit. Doch Uwe Becker sprach sich auch für einen G20-Gipfel in Frankfurt aus. "Wenn wir das nicht schaffen, schafft es keiner", sagte er.
Becker verwies im Gespräch mit N-Klub-Gründer Lars Meier auf die Blockupy-Proteste rund um die EZB-Eröffnung. 2015 waren die Proteste gegen die Eröffnung des neuen Zentralbank-Gebäudes im Ostend von gewaltsamen Ausschreitungen überschattet worden. Das Blockupy-Bündnis kündigte an, künftige Proteste in die Hauptstadt zu tragen. Becker hatte gefordert, das Bündnis müsse sich nach den Gewaltexzessen auflösen: "Menschen, die friedlich ihre politischen Überzeugungen auf die Straße tragen, sind gerade in Frankfurt, am Ort der Wiege der Deutschen Demokratie, willkommen. Blockupy hat hier jedoch nichts mehr zu suchen und sollte sich mit Scham für die mitverursachten Gewaltexzesse auflösen", so Becker damals.

Nun sagt er: "Frankfurt hat Erfahrung mit solchen Gipfeln – wir dürfen sie nicht ablehnen, weil wir eine offene Stadt sind, eine Stadt, die für den Diskurs und das Gespräch steht." Eine Situation, in der man Hochsicherheitsstadt wird, habe wir bei der Eröffnung der EZB gesehen – einschließlich heftiger Auseinandersetzungen. "Das ist etwas was sich keiner wünscht." Gespräche seien aber auf internationaler Ebene nötig und wichtig. "Ein G20-Gipfel wäre in Frankfurt willkommen, mit allen Schwierigkeiten die dazu gehören", sagte Becker. "Wenn Frankfurt das nicht schafft, schafft es keiner." Es komme darauf an, was als Ergebnis eines Gipfels entstehe. "Wir haben derzeit eher die Notwendigkeit, dass ein paar Menschen öfter miteinander reden sollten, da mehr Dialog notwendig ist."



Lars Meier (N-Klub) am vergangenen Donnerstagabend im Frankfurter Salon mit Uwe Becker (CDU). Foto: Edward Park

Eingebettet waren die Gedanken in Fragen um den 9. November, um die Vielfältigkeit Frankfurts und darum, wie nachhaltig es eigentlich der Christdemokrat im privaten Leben hält. Eher ungewöhnliche Fragen also für den CDU-Politiker, der sich selbst gemahnte, das Auto vielleicht auch mal stehen zu lassen. Ist vielleicht auch besser so, wenn der G20-Gipfel irgendwann einmal nach Frankfurt kommt. Becker schließt sich mit seinem Vorstoß gewissermaßen der Partei "Die Partei" an – sie hatte nach den G20-Protesten eine offizielle Bewerbung um den Gipfel gefordert.
13. November 2017
Nils Bremer
 
Nils Bremer
Jahrgang 1978, Politologe, seit 2004 beim Journal Frankfurt, seit 2010 Chefredakteur. – Mehr von Nils Bremer >>
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 21.11.2017, 19:44 Uhr:
Dem „fetten Finger“ ist es wohl auch zu verdanken, dass die Isle of Wight zu einer Insel des Weißen wurde. Finger in Zukunft ablecken oder insgesamt abnehmen, das tut auch der Tastatur bzw. der Figur gut! Und nebenbei bemerkt: nach Satzzeichen Leerzeichen!
 
Michael Risse am 20.11.2017, 14:06 Uhr:
...correctio: muss heissen:auf Jersey,nicht im Jersey,denn das ist ja Damenoberbkleidung.
Tut mir leid für den "fetten "Finger
 
Michael Risse am 20.11.2017, 14:04 Uhr:
Diese ganzen Gipfel,bitte nur auf Inseln,im Jersey,Isle of White,auf Helgoland,auf den Bahamas,nur nicht in Städten:
 
Michael Risse am 20.11.2017, 14:02 Uhr:
Uwe Becker,verantwortungsloser Schwätzer !
 
B am 13.11.2017, 23:04 Uhr:
"Wenn wir das nicht schaffen, schafft es keiner" Hatte Olaf Schulz nicht eine ähnliche Aussage zu G20 in Hamburg gemacht? Man hat ja gesehen, was da raus gekommen ist ...
 
Dirk W am 13.11.2017, 13:33 Uhr:
Ob er vorher die Bürger der Stadt fragen würde?
MIR würde ein Belagerungszustand wie in Hamburg NICHT gefallen...
 
 
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