Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Auf zur Stichwahl, oder?
 

Auf zur Stichwahl, oder?

2

Der nächste Frankfurter Oberbürgermeister heißt Wilke

Foto: nil
Foto: nil
In Frankfurt tendiert man zum zweiten Wahlgang, allerdings ist die Bevölkerung an der Oder stimmfreudiger als am Main. Das half am Sonntag aber nichts, es kommt zur Stichwahl und da fragt man sich: "Alles Wilke, oder was?"
Die Qual der Wahl: Das demokratische Privileg ist manchmal wie die Entscheidung zwischen Pest oder Cholera. In Frankfurt – das an der Oder – hat man es da etwas leichter: Bei der Stichwahl am 18. März gewinnt auf jeden Fall der Herr Wilke, das lässt sich jetzt schon absehen.

Und das kam so: Am vergangenen Sonntag fand in Frankfurt/ Oder die Oberbürgermeisterwahl statt. 49.000 Wahlberechtigte gibt es in der brandenburgischen Stadt und 45 Prozent machten vom Wahlrecht auch Gebrauch. Da könnte Frankfurt am Main noch etwas lernen. Für den amtierenden, parteilosen Oberbürgermeister Martin Wilke lief es dann erstmal nicht ganz so gut, 20,3 Prozent ist eben nicht die absolute Mehrheit. Der Kandidat der Grünen und der Linken (ja sowas gibt’s!), René Wilke, hatte mit 43,4 Prozent nämlich die Nase vorn, aber auch nicht die absolute Mehrheit auf seiner Seite. Wilkes Slogan ist übrigens „Frankfurt geht besser“ (wie originell, wäre man hier in Frankfurt am Main nie drauf gekommen...). Nach der Stichwahl wird das Frankfurter Stadtoberhaupt auf jeden Fall Wilke heißen. Übrigens hieß ein anderer aussichtsreicher Kandidat an der Oder Wilko (!) Möller. 17 Prozent der Bürger wählten den AfD-ler. Auf Markus Derling von der CDU entfielen 14,2 Prozent, Jens-Marcel Ulrich von der SPD bekam 5 Prozent der Stimmen.

Da sieht das Kräfteverhältnis der Parteivertreter in Frankfurt am Main doch etwas anders aus. Nur damit es nicht zu Verwechslungen kommt: Am 11. März stimmen die Frankfurter, also die vom Main, über ihr Stadtoberhaupt ab. Hier hat man die Wahl zwischen dem Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) und Bernadette Weyland (CDU). Und auch hier gilt: Jede Stimme zählt.
5. März 2018
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Journal Frankfurt am 6.3.2018, 14:42 Uhr:
Liebe Frau Klemke, vielen Dank für den Hinweis, wir haben das Bild nun ausgetauscht.
 
Simone Klemke am 6.3.2018, 14:29 Uhr:
...Nur einmal als Hinweis: das Foto zeigt nicht Frankfurt (Oder), sondern die polnische Nachbarstadt Slubice. Aber vielleicht fehlte hier einfach auch nur Hintergrundwissen über die Grenzstadt Frankfurt (Oder).
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Symposium zum Thema Populismus
0
Über die Zukunft von Europa
Wissenschaftler und Politiker diskutieren am Mittwoch, 13. Juni, an der Frankfurt University of Applied Sciences über Europa und die Gefährdung der Demokratie. Mit dabei sind Omid Nouripour, Michel Friedman und Harald Welzer. – Weiterlesen >>
Text: nic / Foto: Bernd Kammerer
 
 
CDU verliert in Landtagswahlprognose
0
Schwarz-Grün laut Umfrage ohne Mehrheit in Hessen
Im Oktober sind Landtagswahlen – und laut einer aktuellen Umfrage könnte die schwarz-grüne Regierung ihre Mehrheit verlieren. Das liegt vor allem an der CDU. Auch die SPD verliert. Die Gewinner stehen rechts. – Weiterlesen >>
Text: jf / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Festakt in der Paulskirche
0
Frankfurt würdigt Pulse of Europe
Vor anderthalb Jahren gründete eine Gruppe Frankfurter die pro-europäische Initiative Pulse of Europe. Die Stadt würdigte das Engagement am Sonntag mit einem Festakt in der Paulskirche. Auf dem Römerberg trafen sich Hunderte zu einer Pro-Europa-Kundgebung. – Weiterlesen >>
Text: nic/ ffm / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
 
Ein Zeichen für Europa auf dem Römerberg
0
Pulse of Europe will Bürger an Europa-Diskussionen beteiligen
Am kommenden Sonntag veranstaltet die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ gemeinsam mit der Stadt Frankfurt einen Festakt in der Paulskirche. Danach folgt eine große Kundgebung auf dem Römerberg. – Weiterlesen >>
Text: Paltiel Talesnikov / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Stadt Frankfurt stellt neue Satzung vor
0
Flüchtlinge sollen sich künftig an Wohnkosten beteiligen
Die Stadt zahlt viel Geld, um Flüchtlinge unterzubringen. Die sollen nun an den Kosten beteiligt werden. Betroffen wäre davon aktuell aber nur eine kleine Minderheit. Hinter der neuen Satzung steckt etwas anderes. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Tamara Marszalkowski
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  173 

Twitter Activity