Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
 

Volkstheater Hessen

0

Zuspruch für neue Mundart-Bühne

Am Freitag geht es wieder los: Das Volkstheater Hessen startet mit seinem ersten Stück, dem Schwank „Verspekuliert“ von Adolf Stoltze in der Katakombe. Die ersten Vorstellungen sind bereits ausverkauft.
Eigentlich hätten die Hinterbliebenen des Volkstheaters Frankfurt keine andere Wahl gehabt, als ein neues zu gründen, sagt Regisseur Steffen Wilhelm. „Wir sehen uns in der Verantwortung.“ So ist nach dem Untergang des alten Volkstheaters im vergangenen Jahr ein neues entstanden: Das Volkstheater Hessen.

Der gleichnamige Verein hat seine Mitgliederzahl mittlerweile verdreifacht, es sollen 54 sein, und das Wichtigste: Am Freitag hat das erste Stück Premiere, als Gastspiel in der Katakombe. „Verspekuliert“ von Adolf Stoltze ist ein Schwank nach guter alter Mundart mit einem altmodischen Plot über die alte Frage, wer wen heiraten soll und will. Mit dabei sind Darsteller, die aus dem Cantatesaal bekannt sind: Sabine Isabel Roller, Silvia Tietz, Andreas Walther-Schroth, Iris Reinhardt Hassenzahl und Tim Grothe.

Zwei Vorstellungen in der Katakombe sind bereits ausverkauft, zwei weitere auf einem Schiff der Primus-Linie ebenfalls. „Damit geht für uns ein Traum in Erfüllung“, sagt Steffen Wilhelm. „Wir sind stolz drauf, das Volkstheater in relativ kurzer Zeit auf die Beine gestellt zu haben.“ Nach den insgesamt neun Terminen im Januar sollen weitere im April geplant sein. Und Wilhelm verspricht – bei aller Traditionalität – „etwas ganz Neues“. „Frecher“ soll es zugehen, moderner und näher am Publikum als im alten Volkstheater.

Für das Projekt gibt es viel Unterstützung: Die Stadt finanziert die Produktion mit 7500 Euro, Oberbürgermeister Peter Feldmann (CDU) hat die Schirmherrschaft übernommen. Zu der Reihe prominenter Befürworter zählen der Comedian Bodo Bach, der Volkstheater-Macher Wolfgang Kaus, Moderatorin Sonya Kraus sowie der Journalist Helmut Markwort. Ferner hat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt den Druck der Plakate und Flyer bezahlt, sowie die Werbung in den Bahnen ausgehängt und an den Verkaufsständen ausgelegt.

Der neue Verein wirbt um weitere Unterstützer in Form von Mitgliedern. Der Beitrag beträgt fünf Euro im Monat, das sind 60 Euro im Jahr. Eine Gegenleistung gibt es dafür nicht – außer natürlich die Tatsache, dass man damit zum Erhalt des Volkstheaters beiträgt. Mit dem Geld, hoffen die Geschäftsführer, die Verwaltung bezahlen und ein dauerhaftes Büro einrichten zu können.

Zum Kulturprogramm in der Katakombe gehört nicht nur die Bühne: Im „Kleinen Salon Frankfurt“, dem Foyer des „Kulturhauses am Zoo“ finden parallel Ausstellungen statt, die zu den Stücken passen. Derzeit sind Ölbilder von Karin Tart zu sehen, auf denen das „alte Frankfurt“ von 1910 bis 1950 dargestellt ist.
13. Januar 2014
leg
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Bürgerstiftung legt Memorandum vor
3
Eine neue Oper für Frankfurt
Im Dezember des vergangenen Jahres wurde die Gründung der Bürgerstiftung „Neue Oper Frankfurt“ bekannt. Der Kreis gut situierter Bürgerinnen und Bürger hat heute Mittag dem Magistrat ein Memorandum eingereicht. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
Junger Jazz in Frankfurt
0
Eine Frage der Nachhaltigkeit
Das Contrast Trio und Max Clouth gehörten zu den Gewinnern des Frankfurter Jazzstipendiums in den vergangenen Jahren. Sie haben sicher profitiert von der Unterstützung und präsentieren im März ihre neuen Produktionen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Robert Zolles
 
 
Tag der Offenen Tür und Benefiz-Konzert
0
50 Jahre Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum
Das Deutsche Albert-Schweitzer-Zentrum feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum. Die Auftaktveranstaltung vergangenen Samstag bildeten ein Tag der Offenen Tür und ein Benefiz-Orgelkonzert. Über das Jahr verteilt sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Albert-Schweitzer-Zentrum
 
 
 
Feier zum 66. Geburtstag des Studierendenhauses
0
Festival der Selbstverwaltung
Am Samstag, den 23.2. findet im Studierendenhaus am Campus Bockenheim anlässlich des 66. Geburtstages des Hauses ein Fest statt. Das offene Haus der Kulturen zeigt, was in dem geplanten interdisziplinären Kulturzentrum passieren wird: Theater, Workshops, Diskussionen, Konzerte und Partys. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Offenes Haus der Kulturen
 
 
Chinesisches Filmfest Frankfurt
0
Cineastische Reisen in entlegene Provinzen
Seit drei Jahren findet das Chinesische Filmfest, das ursprünglich aus Düsseldorf kommt, auch in Frankfurt statt. Vom 21.2. bis 24.2. präsentiert Guang Hua Media wieder aktuelle Filme aus verschiedenen Genres im Cinestar Metropolis. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Chinesisches Filmfest
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  645