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Spätsommerfest im Atelierfrankfurt
 

Spätsommerfest im Atelierfrankfurt

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Dreimal Kunst mit Live-Musik und Barbecue

Foto: Klaus Weddig
Foto: Klaus Weddig
Im Atelierfrankfurt eröffnen am Freitag gleich mehrere Ausstellungen mit einer großen Party. Zu sehen sind Fotos und Videos, Malerei und Skulptur sowie eine Plakatarbeit.
Dass man im Atelierfrankfurt gut feiern kann, dürfte inzwischen bekannt sein. Daher ist es wenig überraschend, dass am 4. September schon wieder eine Party ansteht, um den Sommer ausklingen zu lassen. Mit Barbecue und Live-Musik der Band The Argosonics möchte man jedoch nicht bloß die Sonne anbeten, sondern vielmehr einer ganzen Reihe Künstler die Ehre erweisen.

Jan Kaesbach markiert mit seiner Schau Splendid Isolation die dritte Position der Ausstellungsreihe „Vorspiel”. Der junge Künstler wurde bereits vielfach ausgestellt, im Atelierfrankfurt präsentiert er Fotografien und Video-Arbeiten, die sich eindrucksvoll mit dem Mensch und dessen Umfeld auseinandersetzen. Moritz Grimm dagegen untersucht in seiner Schau Diva 16 Aspekte der Informationsgesellschaft. Der erste Stipendiat des Gastateliers Black­SheepStudio – eine Kooperation der Städelschule und Tobias Rehberger – arbeitet mit Installationen, Malerei, Skulptur und bewegten Bildern, um eine von Markennamen beeinflusste Popkultur ironisch zu sezieren.

Im Videoprojektraum con [SPACE] eröffnet die Ausstellung Alte Stadt aus neuen Häusern der talentierten Künstlerin Sarah Bonnert. Alle zwei Monate werden in diesem Projektraum zeitgenössische Positionen präsentiert, die den Wandel des urbanen Raums thematisieren. Bonnerts Videoarbeiten bilden eine gelungene Fortsetzung des laufenden Projekts. Natürlich ist auch der Außenraum Teil des künstlerisches Konzepts: Im Innenhof beginnt die neue Ausstellungsreihe „Hofplakat“, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Alexander Haßenpflug entsteht.

Rittertodundteufel zeigt als erste Plakatarbeit auf dieser neuen Projektfläche in 1000-facher Vergrößerung die Darstellung eines Entwurfs von Hermann Eidenbenz für einen 1000-Mark-Schein, dessen Rückseite ursprünglich Albrecht Dürers „Ritter, Tod und Teufel“ zeigen sollte. Es gibt wohl keinen Ort in Frankfurt, der mit einem vergleichbaren Kunst- und Kulturprogramm aufwarten kann – wenn auch sonst nichts los ist, in der Schwedlerstraße geht immer was. Gut, dass wir das Atelierfrankfurt haben. Ein wunderbares Programm: Im Atelierfrankfurt wird gewohnt kunstvoll gefeiert.

>> Vorspiel 3 - Splendid Isolation/Diva 16/Alte Stadt aus neuen Häusern, Ausstellung, Atelierfrankfurt, Schwedlerstraße 1-5, Eingang rechts, 4.9.-29.10., Di-Do 16-19 Uhr, Eintritt frei.
 
3. September 2015, 10.37 Uhr
Ronja Merkel
 
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