Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
 
Parade der Kulturen
0
Ein starkes Zeichen
Foto: Frankfurter Jugendring
Foto: Frankfurter Jugendring
„Gemeinsam für ein offenes und solidarisches Frankfurt!" – so lautet das diesjährige Motto der Parade der Kulturen, die am Samstag das Bild der Innenstadt bestimmen wird. Als buntes Treiben eine etwas andere Demonstration.
„Seit Jahren setzt die Parade der Kulturen ein Zeichen für eine bunte und vielfältige Stadt. Den Aufruf der Teilnehmenden für ein offenes und solidarisches Frankfurt kann ich nur begrüßen.“ Nur all zu gern ist Nargess Eskandari-Grünberg, die Integrationsdezernentin der Stadt, deshalb eine der Schirmherrinnen der Veranstaltung des Frankfurter Jugendrings. Die findet schon zum zehnten Mal statt. Am Mainufer rund um den Eisernem Steg locken Live-Bühnen die Besucher, zudem gibt es einen eigenen Bereich für Kinder und Jugendliche und den Markt der Kulturen mit rund 80 Ständen. Hier kann man Kunsthandwerk erstehen und sich kulinarische Spezialitäten aus aller Welt munden lassen. Doch vor dem Genuss steht die Arbeit. Die besteht darin, sich zwischen Untermainkai und Römerberg entlang der Route Kaiserstraße-Rossmarkt-Töngesgasse-Braubachstraße einen Platz zu sichern, um der Parade beizuwohnen. „Der Zug ist das zentrale Element, da er sich durch die Innenstadt bewegt und allen Frankfurter*innen zeigt, in was für einer vielfältigen Stadt sie leben“, führt Sébastien Daudin, Referent beim Frankfurter Jugendring, aus. „Im Alltag sind diese Menschen unkostümiert und leben mit uns, als unsere Ärzte, Verkäufer*innen, Professor*innen usw. Am 25.6. schlüpfen sie teilweise in die Kleidungen ihrer Herkunftskultur, um zu zeigen, woher sie kommen und was für einen bereichernden Impuls sie in unsere Gesellschaft und unser Stadtbild hineintragen. Dass sie alle nebeneinander laufen dürfen, ist ein starkes Zeichen. Das ist nicht überall auf der Welt möglich.“ Auch wenn der Begriff für viele Menschen negativ besetzt ist, die Parade der Kulturen ist auch eine Demonstration. „Durchaus“, bestätigt Daudin, „und zwar im Sinne des lateinischen Wortes demonstrare, etwas zeigen, auf etwas hinweisen. Wir wollen signalisieren: Vielfalt und Solidarität sind möglich.“ Hier kann man Menschen aus anderen Kulturen kennenlernen und mit ihnen feiern.

>> Parade der Kulturen, Ffm, Mainufer, 25.6., 12 Uhr, www.parade-der-kulturen.de
24. Juni 2016
Detlef Kinsler
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Popmusik im Museum für Kommunikation
0
Oh yeah, yeah, yeah!
Von Cro bis Elvis, Silbermond bis zu den Comedian Harmonists - die neue Sonderausstellung im Museum für Kommunikation widmet sich allen Facetten der Popmusik in Deutschland. Und lädt zum Schwelgen in Erinnerungen ein. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: Martin Luther
 
 
Journal - die Woche
0
Feste, wie sie fallen
Unsere Podcaster Nils und Tamara sind noch etwas lädiert. Donnerstagabend hatten sie einiges zu feiern: Das Bahnhofsviertel, das Bahnhofsviertel-Magazin und einen Geburtstag. Streng nach dem Credo: ...Feste, wie sie fallen. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: nil
 
 
Bahnhofsviertelnacht: 50.000 Menschen feierten
0
Ein rauschendes Fest
Im Bahnhofsviertel fand am Donnerstag wieder die Bahnhofsviertelnacht statt. Ähnlich wie letztes Jahr feierten um die 50.000 Besucher friedlich diesen besonderen Stadtteil. Die Führungen waren nahezu ausgebucht. – Weiterlesen >>
Text: tm / Foto: nil
 
 
 
13. und letztes Koblenzer Straßenfest
0
Ein letztes Straßenfest
Es wird beim 13. Koblenzer Straßenfest nicht nur fröhlich zugehen: Denn es wird wahrscheinlich das letzte Straßenfest sein. Der Initiative wurde vom Vermieter gekündigt und so richten die Organisatoren das Fest ein letztes Mal aus. – Weiterlesen >>
Text: nil/nic / Foto: Stadtteilinitiative Koblenzer Straße
 
 
Deutscher Radiopreis 2017
1
HR und FFH für Preise nominiert
Gleich zwei hessische Radiosender dürfen sich Hoffnung auf einen Deutschen Radiopreis machen. Das Grimme-Institut nominierte sowohl hr3 als auch den Privatsender Hit Radio FFH - die Konkurrenten treten aber in unterschiedlichen Kategorien an. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: Morris Mac Matzen/ Deutscher Radiopreis
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  572 
 
 

Twitter Activity