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Foto: Archivbild: Open Books 2021/ Alexander Paul Englert
Foto: Archivbild: Open Books 2021/ Alexander Paul Englert

Open Books 2022

Rund um den Römer wird die Literatur gefeiert

Anlässlich der Buchmesse findet das Lesefest Open Books wieder statt. Über hundert Autorinnen und Autoren aus aller Welt stellen ihre Bücher in der Stadt vor. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus der Ukraine.
Mit der Frankfurter Buchmesse im Oktober fällt auch der Startschuss für das Lesefest Open Books. Rund 100 verschiedene Events, mit 100 Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus der ganzen Welt sind vom 18. Oktober bis 22. Oktober rund um den Römer geplant. Vorgestellt werden unter anderem Neuerscheinungen aus der deutschsprachigen und internationalen Belletristik, dem Sachbuch, der Lyrik, dem Kinderbuch und in diesem Jahr auch aus dem Comic. Mit dem vielfältigen Programm wolle man ein möglichst breites Publikum ansprechen, sagt Sonja Vandenrath, Organisatorin des Open Books. „Wie in einer gut sortierten Buchhandlung wollen wir das Interesse an den Neuerscheinungen des Herbstes wecken.“

Zu den Autorinnen und Autoren, die anlässlich des Lesefests in die Stadt kommen, zählen etwa Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah, Friedensnobelpreisträger des Deutschen Buchhandels Serhij Zhadan, Lukas Bärfuss, Karen Duve, Lutz Rathenow, Péter Nádas, Meron Mendel, Omri Boehm, Reinhold Messner sowie viele weitere Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Die Eröffnung des diesjährigen Festes wird am 18. Oktober um 20 Uhr mit dem Blauen Sofa in der Deutschen Nationalbibliothek stattfinden. Mit dabei sind die Buchpreisträger Manja Präkels, Durs Grünbein und Jürgen Kaube. Moderiert wird der Abend von Eva Schmidt, Cécile Schortmann, Sonja Vandenrath und Thorsten Jantschek.

Neben den zahlreichen Lesungen, die im Rahmen des Open Books die Katharinenkirche, die Römerhallen, den Frankfurter Kunstverein, das Historische Museum sowie in vielen weitere Locations rund um den Römer stattfinden werden, wird es auch einen Open Books Debütabend geben. Am 21. Oktober um 20 Uhr werden Julia Friese, Franziska Gänsler, Behzad Karim Khani und Kim de l’Horizon anlässlich ihrer Debütromane zu Gast in der Volksbühne sein.

Ein weiteres Highlight des diesjährigen Open Books wird der Frankfurtabend am 22. Oktober um 20 Uhr sein, an dem verschiedene Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Stadt auftreten werden. Mit dabei sind unter anderem Britta Boerdner, Lara Ermer, Moritz Hürtgen, Sandra Kegel, Klaus-Dieter Stork und Jonas Wollenhaupt. Moderiert wird die Veranstaltung in der Volksbühne von Michael Quast.

Darüber hinaus wird es am 22. Oktober einen Lyrikabend unter dem Motto „Teil der Bewegung“ im Panoramasaal der Evangelischen Akademie geben. Um 20 Uhr werden diverse Lyrikerinnen und Lyriker wie Anja Bachl, Alexandru Bulucz, Sigrid Katharina Eismann, Reinhard Reich, Sibylla Vričić Hausmann, Christoph Wenzel und Ernest Wichner ihre Werke vorstellen.

Neben einem facettenreichen Programm für Erwachsene, sollen auch die Kleinen unterhalten werden. So findet auch in diesem Jahr Open Books Kids statt. Am Buchmessen-Mittwoch und -Donnerstag werden in den Römerhallen verschiedene Autorinnen und Autoren ihre Romane vorstellen. Mit dabei sind etwa Margit Auer, Anna Brenning, Tom Gauld mit Jörg Mühle und viele Weitere.

Neben Spanien als Ehrengast der diesjährigen Buchmesse, liegt ein besonderer Fokus auch auf Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus der Ukraine. So werden unter anderem Oksana Sabuschko, Juri Andruchowytsch und Tanja Maljartschuk dabei sein. Darüber hinaus wird auch der Schweizer Buchpreis mit nominierten Autorinnen und Autoren der Shortlist vertreten sein.

Auch in diesem Jahr wird das Open Books als Live-Event stattfinden und ohne Pandemie-Beschränkungen zugänglich sein. Das ermöglicht auch spontane Besuche. Bis auf die Eröffnungsveranstaltung in der Deutschen Nationalbibliothek und dem Lyrikabend, ist der Eintritt für alle Events frei. Das genaue Programm ist online auf der Website des Lesefests ersichtlich.
 
29. September 2022, 10.51 Uhr
Sinem Koyuncu
 
Sinem Koyuncu
Jahrgang 1996, Studium der Politikwissenschaft an der Goethe-Universität, seit Oktober 2021 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Sinem Koyuncu >>
 
 
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