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Lia schenkt in der Wirtschaft ein
 

Lia schenkt in der Wirtschaft ein

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Bock auf Bäppi live oder auf dem Bildschirm

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Der Bock ist zurück! Travestiekünstler Bäppi La Belle schlüpft für eine Show ins kultige Lia-Wöhr-Gedenkkostüm und schenkt bei „Lieber blau als gar kein Bock“ in Apfelweinkneipen mit illustren Gästen ein.
Wohl keine Fernsehproduktion liegt so in der Frankfurter DNA wie „Zum blauen Bock“. 30 Jahre lang saß sogar ganz (West-)Deutschland gebannt vor der hr-Produktion mit Heinz Schenk und Lia Wöhr, die immer wieder in anderen hessischen Orten die Wirtsleute mimten und Prominente auftreten ließen. Doch die Sendung ist ebenso Kult wie leider nicht mehr existent. „Man besinnt sich doch wieder auf die Tradition, trinkt Stöffche beim Apfelweinfest und geht in die gemütlichen Apfelweinkneipen“, sagt Thomas Bäppler-Wolf, alias Bäppi. Dieses Traditionelle greift der Travestiekünstler im Theatrallalla ohnehin schon in der Show „Hessisch für Aafänger“ auf. Da wird gebabbelt, geschunkelt und gesungen. „Das ist meine beste Show“, sagt Bäppi, „den Leuten gefällt’s“. Und weil er ohnehin sein vor acht Jahren ins Leben gerufenes Talkformat „Couchgebabbel“ weiterentwickeln wollte, kam ihm zusammen mit Alexander Frost von der Agentur Bembel GmbH die Idee zu einem ganz neuen Showformat. „Lieber blau als kein Bock“ wird die Show heißen, die am 24. Oktober abends in der „Schönen Müllerin“ aufgezeichnet wird. Im Dezember wird die Pilotsendung dann auf YouTube zu sehen sein und ab Januar wird dann monatlich eine Show, immer in einer anderen Frankfurter Apfelweinkneipe, abgedreht werden.

„Die Sendung wird chaotisch, ich freu mich drauf!“, sagt Bäppi. „ich bin ja der letzte, der seine Moderation von Karteikarten abliest“, gibt das Improvisationstalent zu. „Ich will eine bunte Mischung in der Sendung. Die Gaststätte steht im Mittelpunkt, die Region Frankfurt wird zum Thema und ich lade Gäste ein, die jeder vom Sehen her kennt – sie müssen gar nicht prominent sein –, aber bei mir richtig kennenlernt. Da werden Gäste dabei sein, die was Besonderes können, etwa eine Mundtrompete spielen. Es wird ein geselliger Abend. Wir werden auch einen Hut haben, den einer der Besucher aufsetzen darf. Der ist dann der „Bock“ des Abends und darf ungefragt alles kommentieren.“ Wichtig ist dem Showtalent: „Das ist keine Talkshow, es ist eine Unterhaltungssendung!“. Für die musikalische Begleitung sorgt Gabriel Groh. „Lieber blau als gar kein Bock“, ein Song aus der Feder von Dieter Adam, soll übrigens die Erkennungsmelodie werden.

Für die Aufzeichnung im Oktober sind die Karten schon weg, aber die kommenden Termine, jeweils um 20 Uhr, stehen bereits fest: Am 22.1 im „Rad“ in Seckbach, am 26.2. im „Grauen Bock“ in Sachsenhausen und am 19.3. im Lorsbacher Thal. Die Tickets werden 25 Euro kosten und wer keine mehr bekommen hat, kann sich mit der aufgezeichneten Version auf YouTube trösten.

Bäppi ist indes schon mit dem nächsten Stück beschäftigt. Die Proben für das Musical „Das Haus in Montevideo“ – Premiere ist am 1. November – haben bereits begonnen...
 
4. Oktober 2017
Nicole Brevoord
 
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