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Fluglärmgegner im Kaisersaal
 

Fluglärmgegner im Kaisersaal

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Becker greift Feldmann an

Foto: Lukas Gedziorowski
Foto: Lukas Gedziorowski
Am Montag empfängt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Fluglärmgegner im Kaisersaal. Kämmerer Uwe Becker (CDU) wirft ihm Wahlkampf zum Schaden der Stadt vor. SPD-Chef Mike Josef verteidigt den Parteigenossen.
Für den 1. Juni hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zu einer Veranstaltung zum Thema Fluglärm in den Kaisersaal des Römers eingeladen – neben dem Neurophysiologen Wolf Singer, der Hauptredner sein soll, auch Fluglärmgegner wie Ursula Fechter und den Kardiologen Thomas Münzel. Dafür hat der CDU-Kreisvorsitzende und Stadtkämmerer Uwe Becker Feldmann scharf angegriffen: Er nannte die Veranstaltung eine "Farce", die "ausschließlich dem persönlichen Kampf Feldmanns gegen den Flughafen und damit gegen die größte Arbeitsstätte in Deutschland" diene."Feldmann betreibt Arbeitsplatzgefährdung am Frankfurter Flughafen", so Becker. Er kritsiert, dass kein Vertreter des Flughafenbetreibers Fraport eingeladen sei. Es handle sich um eine "völlig einseitige Wahlkampfveranstaltung". Feldmann komme seiner Verantwortung nicht nach, beschädige seine Pflichten und betreibe Politik zum Schaden der Stadt.

Aus dem Büro des Oberbürgermeisters sind diplomatischere Töne zu hören. Die Veranstaltung seine eine Einladung an die gesamte Stadt, sagt Ralph Klinkenborg, Feldmanns Sprecher. Neben dem Magistrat und den Fraktionen im Römer sei auch Fraport-Chef Stefan Schulte eingeladen worden. "Der Oberbürgermeister hat immer deutlich gemacht, dass der Flughafen ein wichtiger Standortfaktor sei ", sagt Klinkenborg. Für die Entwicklung des Flughafens sei aber auch eine "gute Beziehung zur Nachbarschaft" nötig. Außerdem solle der Kaisersaal für alle Bürger offen sein. Im Anschluss an die Vorträge soll ein Dialog möglich sein. Die Veranstaltung diene dem Zweck, so der Sprecher, die Menschen wieder zusammenzuführen.

Der Frankfurter SPD-Vorsitzende kommentierte den Angriff des Christdemokraten so: "Becker macht sich erneut zur Witzfigur." Seine Ausfälle seien "lächerlich" und "dummes Geschwätz". "Wenn Becker das Angebot des Oberbürgermeisters, die Stadtgesellschaft mit den von Fluglärm betroffenen Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, als Wahlkampf diffamiert, dann fällt es auf ihn selbst zurück", so Josef. "Becker führt unsere Stadt nicht zusammen, er spaltet und hetzt gegen Menschen anstatt sich für die Menschen einzusetzen." Außerdem kritisierte der SPD-Chef die Einlassungen von Becker über Münzel und Fechter als "ehrabschneidend" und "abqualifizerend".
 
28. Mai 2015, 18.00 Uhr
Lukas Gedziorowski
 
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Leser-Kommentare

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dieter baden am 31.5.2015, 17:13 Uhr:
Dieser Ob ist eine Zumutung für die Stadt. Billigste Masche um sich beliebt zu machen...nur bei den falschen,einer MINDERHEIT:
Die absolute mehrheit in der Region ist FÜR den Flughafen. .
Aber Demokratie nur wenn sie einem persönlich gerade gefällt,oder.
 
 
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