Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Eröffnung Stoltze-Museum in der neuen Altstadt
 

Eröffnung Stoltze-Museum in der neuen Altstadt

0

Erinnerung an einen Satiriker

Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Bis 2014 war das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse in der Töngesgasse zu finden, zog dann vorübergehend in das Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse in der Neuen Mainzer Straße. Jetzt hat es seinen Platz in der neuen Altstadt gefunden.
Direkt neben der „Goldenen Waage“, im Neubau am Markt 7 in der neuen Altstadt, hat heute das neue Stoltze-Museum eröffnet. Oberbürgermeister und Vorsitzender der Stiftung der Frankfurter Sparkasse Peter Feldmann (SPD) sowie Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse eröffneten das Museum gemeinsam. Der Schauspieler Michael Quast gab einen Vorgeschmack auf die humorvollen und zugleich zeitkritischen Texte Stoltzes. Feldmann betonte: „Friedrich Stoltze hat sich damals als überzeugter Frankfurter auch in schwierigen Zeiten und gegen Widerstände und Zensur für radikale Demokratie eingesetzt. Stoltze ist damit heute noch eine hochaktuelle Persönlichkeit.“ Feldmann freute sich, dass das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse künftig an so zentraler Stelle auf diesen bedeutenden Mann aufmerksam machen wird.

Im Mittelpunkt des neuen Stoltze-Museums steht Stoltze als politischer Autor, Freiheitsdichter und Satiriker, der sich für Bürgerrechte und Demokratie stark gemacht hat. Zentrales Thema des Museums ist sein Hauptwerk, die satirische Wochenzeitschrift „Frankfurter Latern“. Die Architektinnen Sandra Düsterhus und Ute Günzel entwarfen und gestalteten das Ausstellungskonzept, das sich an die Wochenzeitung anlehnt und das Thema „Latern – Licht – Zeitung" aufgreift. Die Wände sind in dunklen und hellen Gelbtönen gestaltet, sodass das Gebäude insbesondere abends wie eine Laterne wirkt. Dafür sorgen LED-Lichtbänder, die sich vom Erdgeschoss bis unter das Dach ziehen.

Ein Teil der Dauerausstellung ist im Treppenaufgang zu sehen. Hier können Gäste auf einem Touchscreen-Bildschirm in Stoltzes „Frankfurter Latern“ blättern. Das Design des Museums ist im typischen Zeitungsstil gestaltet. Originalexponate aus dem Haushalt Stoltzes und eine Hörstation zu Persönlichkeiten, mit denen Stoltze in Verbindung stand, haben im ehemaligen Kaminzimmer der benachbarten „Goldenen Waage“ ihren Platz gefunden. Dieser Raum ist barrierefrei über das Treppenhaus erreichbar. Ein multifunktionaler Medientisch zu den historisch bedeutendsten Örtlichkeiten Frankfurts ergänzt in Bild, Ton und Texten aus Stoltzes Feder die Dauerausstellung.
9. Mai 2019
red
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Ausstellung im Caricatura Museum
0
Hans Traxler und kein Ende
Das Caricatura-Museum zeigt mit der Ausstellung „Hans Traxler – Zum Neunzigsten“ die vierte Werkschau des Gründungsmitgliedes der „Neuen Frankfurter Schule“, das bis heute zeichnet, malt und schreibt. – Weiterlesen >>
Text: Moritz Post / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Start des Nippon Connection-Festivals
0
Roboter, Pinguine und desillusionierte Samurais
Selbst für Vielseher ist das umfangreiche Programm des japanischen Filmfests „Nippon Connection“ mit über 100 Spiel-, Kurz-, Animations- und Dokumentarfilmen kaum zu bewältigen. Die 19. Auflage findet vom 28.5. bis 2.6. mit den bewährten Spielstätten statt. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Penguin Highway. © KaZé
 
 
DekaBank und MMK verlängern Partnerschaft
0
50 000 Euro jährlich für die zeitgenössische Kunst
Die DekaBank und das Museum für Moderne Kunst verbindet bereits seit 17 Jahren eine enge Partnerschaft. Die Bank ist unter anderem Gründungspartnerin der MMK-Dependance im Taunusturm. Nun soll die Kooperation in Form einer jährlichen Fördersumme verlängert werden. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Journal Frankfurt
 
 
 
Nachlass von Fassbinder kommt nach Frankfurt
0
„70 Jahre alt und wir sehen gut aus“
Am Montag feierte das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) sein 70-jähriges Bestehen und eröffnete das neue DFF Fassbinder Center. Dort verwahrt das DFF von nun an den Nachlass von Rainer Werner Fassbinder. – Weiterlesen >>
Text: Julia Heßler / Foto: Rainer Werner Fassbinder mit Harry Baer mit Team bei Dreharbeiten 1971 // Foto: Peter-Gauhe
 
 
Sagmeister & Walsh im Museum Angewandte Kunst
0
Auf der Suche nach dem Schönen
Suchte Stefan Sagmeister vor einigen Jahre noch in „The Happy Show“ nach dem Glück, geht er nun zusammen mit seiner Partnerin Jessica Walsh in dem neuen Ausstellungsprojekt „Beauty“ der Frage nach, was Schönheit ist und warum wir uns von ihr angezogen fühlen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: John Madere
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  653