Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Dreieinhalb Tage und eine Nacht lang
 

Dreieinhalb Tage und eine Nacht lang

0

Das MAK bleibt wach bis die Wolken wieder lila sind

Der Richard-Meier-Bau soll in seiner vollen Pracht wiedererstrahlen, so der Wunsch des Museumsleiters Matthas Wagner K. Deshalb präsentiert sich das Museum für Angewandte Kunst dreieinhalb Tage – pur.
Seit drei Monaten wird das Museum für Angewandte Kunst (MAK) nun umgebaut und renoviert und am Donnerstag, den 7. März, können sich die Besucher anschauen, wie der Richard-Meier-Bau völlig leer aber aufgehübscht aussieht. 27 Jahre nach seiner Errichtung des Museums wurde das Gebäude mit den velen Glasflächen zurück in seinen Originalzustand versetzt. In Vorbereitung auf die geplante Wiedereröffnung des Hauses am 26. April mit einem radikal neuen Museumskonzept wurden sämtliche Verbauungen entfernt, Sichtachsen und Ausblicke wieder geöffnet, die Transparenz des Gebäudes wiederhergestellt, das Weiß der Innenräume erneuert.

Bevor die zukünftigen Ausstellungen aufgebaut werden, präsentiert sich der leere Museumsbau dreieinhalb Tage und eine Nacht als „The Empty House“. Es bietet sich die einmalige Chance, das Gebäude in seiner reinen Form zu erleben. „Die Leere, die sich hier dem Besucher darbietet ist eine Fülle. Sie ist voller Geschichte und Geschichten, voller Bezüge und Details. Und es ist ein wenig so wie mit der Stille: Lauscht man aufmerksam in sie hinein, lässt sich mit einem Mal viel hören“, so Organisator Thibaut de Ruyter. Ein pointiertes Programm mit Pecha Kucha Night, einer Performance des in Berlin lebenden Künstlers Olaf Nicolai und Führungen setzt sich auf programmatischer und künstlerischer Ebene mit Richard Meiers Museumsarchitektur auseinander.

Am Donnerstag, den 7. März, kann das Museum von 18 bis 24 Uhr besucht werden. Die Pecha Kucha Night beginnt um 20 Uhr und findet in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum und „Jazzunique“ statt. Am Freitag, den 8. März, hat das MMK ab 10 Uhr durchgehend bis Samstag, den 9. März, um 20 Uhr geöffnet. Olaf Nicolai wird dann seine Performance „Innere Stimme“ nach Robert Schumanns Klavierkomposition "Humoreske", op. 20 darbieten.

Die Generalschlüsselführungen finden am Sonntag, den 10. März, statt. Los geht es um 14 Uhr mit dem Architekten Thibaut de Ruyter, der die Führung „Past“ leitet. Um 15 Uhr wird dann Kurator Klaus Klemp die Führung „Present“ leiten. Abschließend führt Direktor Matthias Wagner K durch das Museum unter dem Thema „Future“. Freitags und samstag, jeweils von 16 bis 19 Uhr, und sonntags von 11 bis 13 Uhr werden „Speed-Date-Führungen“ angeboten. Der Eintritt zur Pecha Kucha Night beträgt fünf Euro pro Person, ansonsten gilt bei „The Empty House“ freier Eintritt.

Sie wollen wissen, wie es mit dem MAK weitergeht? Ein ausführliches Interview mit dem Museumsleiter Matthias Wagner K lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des JOURNAL FRANKFURT.
 
27. Februar 2013, 12.33 Uhr
pia/nb
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Vom 23. Oktober bis 15. November stellen 18 Kunstschaffende aus internationalen Kunsthochschulen ihre Arbeiten zum Thema „Identität“ im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum aus. Die Schau findet anlässlich der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv statt. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Jüdische Gemeinde/Raphael Brunk
 
 
Schauspiel Frankfurt: Andorra
0
Wie wird jemand zum Außenseiter?
„Andorra“ des Schweizer Autors Max Frisch greift die Strukturen des Antisemitismus und die Frage nach der Schuld der Mitläufer auf. Eine Stück über Identität, inszeniert von David Bösch im Schauspiel Frankfurt. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Thomas Aurin
 
 
Literaturfestival Textland
0
Bühne frei für radikale Vielfalt
Anlässlich der Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur findet am kommenden Wochenende das Literaturfestival Textland statt. Neu ist in diesem Jahr nicht nur das Digitalangebot, sondern auch der Einbezug der Theater, die das Programm um einen Schwerpunkt erweitern. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Textland
 
 
 
Filmkollektiv Frankfurt
0
Horrorfilme aus vergangenen Zeiten
Das Filmkollektiv Frankfurt zeigt im November zwei Filmreihen, die in die 1970er-Jahre entführen. Dabei geht es zum einen um den amerikanischen Horrorfilm, zum anderen um den sozialen Wandel im Kino nach der spanischen Transitionszeit. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Unsplash
 
 
Wiedereröffnung Jüdisches Museum
0
Geschichte in Geschichten erzählt
Fünf Jahre ist es her, dass das Jüdische Museum im Rothschild-Palais seine Türen schloss. Am Mittwoch eröffnet es nach langer Umbauphase wieder am Bertha-Pappenheim-Platz – mit einem imposanten Neubau und einer noch eindrucksvolleren Dauerausstellung. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Norbert Miguletz/Jüdisches Museum
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  706