Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Die zehnte Parade der Kulturen
 

Die zehnte Parade der Kulturen

0

Ein Zeichen für Solidarität und Vielfalt

Foto: Frankfurter Jugendring
Foto: Frankfurter Jugendring
Am 25. Juni ist es wieder so weit: Die Parade der Kulturen zieht durch Frankfurt und macht die Stadt nochmals um einiges bunter, als sie sowieso schon ist.
Gerade jetzt könnte die Parade der Kulturen kein größeres Zeichen setzen: Sie soll eine Demonstration für Vielfalt und Toleranz Frankfurts sein, so Rebekka Rammé, Vorsitzende des Frankfurter Jugendrings. Der Frankfurter Jugendring organisiert zum zehnten Mal die Parade der Kulturen. An der Umsetzung des Großevents sind auch viele ehrenamtliche Helfer beteiligt. Dieses Jahr steht die Parade unter dem Motto „Gemeinsam – solidarisch – Frankfurt!“. Zum ersten Mal verbinde man die Parade mit einem politischen Aufruf, so die Veranstalter. Alle Mitgliedsverbände und teilnehmenden Gruppen würden das unterstützen.

„Mit dem Aufruf wollen wir die politischen Aussagen zur Parade noch mehr in den Vordergrund rücken. Es ist es wichtig, dass Vielfalt als eine Bereicherung für unsere Stadt gesehen wird, und dass das friedliche Miteinander weiterhin Grundlage und Ziel aller demokratischen Kräfte bleibt.“, so Rammé. Für Ausgrenzung und Diskriminierung sei in Frankfurt keinen Platz. Wer auch immer hier lebe oder herkomme, sei willkommen. Diesmal stellen die Veranstalter der Parade konkrete Forderungen. Besonders die Stadtpolitik und die Stadtgesellschaft ist gefordert. Einen respektvollen und menschlichen Umgang mit allen Geflüchteten fordert der Jugendring, ein Bekenntnis zu den Kinder- und Menschenrechten und die Schaffung von mehr Räumen für die Entfaltung von kultureller Vielfalt und für soziale Projekte.

Schon zu Beginn wollte die Parade der Kulturen in Zeiten aufkommender rechtsextremer Tendenzen ein bewusstes Zeichen für ein offenes, multikulturelles Frankfurt setzen. Zehn Jahre später könnte das nicht wichtiger sein, in Zeiten in denen Parteien wie die AfD bei Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie bei den Kommunalwahlen in Hessen so viel Zuspruch erfahren. „Daher ist es richtig und wichtig, dass es in Frankfurt einen Tag gibt, an dem bewusst für ein offenes und solidarisches Frankfurt demonstriert wird, und alle gemeinsam
feiern können.“, so Rammé.

Zum ersten Mal wird es bei der Parade zwei Live-Bühnen geben. Dort werden Live-Musik und Tänze präsentiert. Auch der Markt der Kulturen wird wie immer am Mainufer stattfinden. Rund 80 Stände bieten kulinarische Highlights oder Kunsthandwerk an. Für Kinder und Jugendliche soll es an der Leonhardskirche ein Angebot von Aktivitäten geben.

>>> Das Programm geht von 12 - 20 Uhr. Der Parade-Zug startet um 12 Uhr am Untermainkai. Das Finale ist auf dem Römerberg für 14 Uhr geplant.

>>> Weitere Informationen zur Parade der Kulturen unter www.parade-der-kulturen.de.
15. Juni 2016
tm
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Freiluftkino auf dem Haus am Dom
0
Filme über den Dächern der Altstadt
Auf der Dachterrasse vom Haus am Dom wird vom 20. Juli an wieder ganz großes Freiluft-Kino geboten. Acht Filme mit jeweils drei Vorführungsterminen werden gezeigt, bei Regen wird das Kino nach drinnen verlagert, – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: © D. Wiese-Gutheil/Haus am Dom
 
 
Unter dem italienischen Begriff für Nachspielkinos kündigt sich das „Terza Visione – Festival des italienischen Genrefilms“ zum fünften Mal und zum zweiten Mal in Frankfurt an. Die Filmreihe startet am 25. Juli. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Terza Visione
 
 
Naxos Hallenkonzerte
0
Pechschwarzes Nachtkonzert
Sich einfach mal allen Schubladensortierungen zu entziehen gehört zum Konzept der Konzerte im Theater Willy Praml. Die Naxos Hallenkonzerte werden auch nach der Sommerpause fortgesetzt. Jetzt gibt es noch das „Pechschwarze Nachtkonzert“. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
 
Stoffel startet am 19. Juli
0
Eine Superidee für ganz Frankfurt
Was wäre der Sommer in der Stadt ohne Sommerwerft und Stoffel. Schade nur, dass die Festivals wieder parallel stattfinden. Die Sommerwerft beginnt am 20. Juli, der Stoffel am 19. Juli. Das eine Festival findet am Fluss, das andere im Park statt. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
Das Städel Museum hat ein neues Highlight in der umfangreichen Sammlung: Ein Hauptwerk des Surrealismus von Richard Oelze. Das jüngst erstandene Werk „Archaisches Fragment“ kann ab sofort besichtigt werden. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Richard Oelze, Archaisches Fragment 1935
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  617 

Twitter Activity