Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Abermals verlängert
 

Abermals verlängert

3

Die Retter der Goethe-Mauer

Einsam thront das Goethe-Denkmal auf dem tristen Platz mitten in der Stadt. Ein kleines Mäuerchen soll das Denkmal seit Monaten attraktiver machen. Das ruft Fürsprecher und Widersacher auf den Plan.
Sie wundern sich über die komische Mauer, die nun schon seit Monaten um das Denkmal unseres Heimatdichters Goethe herumsteht? Kaum zu glauben, aber wahr: Das ist Kunst. Zu Goethes Geburtstag am 28. August hat der weltberühmte belgische Künstler Jean-Luc Cornec den Ziegelsteinwall errichtet. Seitdem steht er da rum. Das macht den Platz nicht unbedingt hässlicher, weil das auch kaum möglich ist, diesen Platz noch hässlicher zu machen. Das Denkmalamt allerdings forderte die letzten Monate: Die Mauer muss weg! Doch scheinbar hat das Amt nun ein Einsehen. Die Mauer bleibt – und zwar nach Absprache mit dem Denkmalamt bis mindestens 31. März. Schuld sei die positive Resonanz der Bürger. „Es ist zu beobachten, dass so das Denkmal und damit auch das Werk des großen Frankfurters noch einmal anders und aufmerksamer wahrgenommen wird“, erklärt Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU). Doch vielleicht hat auch die Initiative, die sich für das Denkmal ausspricht, sein Übriges getan: „Die Ziegelsteinmauer des Frankfurter Künstlers Jean-Luc Cornec muss unbedingt erhalten bleiben. Sie bereichert und wärmt das Stadtbild. Auf dem städteplanerisch ja nicht gerade geglückten Platz mitten in unserer Stadt ist dieser neu entstandene Ort ein wahrer Glücksfall!“ Das schreibt Verleger Joachim Unseld in einer Rundmail. So will er Unterstützer für eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Kunstwerks mobilisieren. Ob das wohl klappt? Wir werden es sehen. Nun hat er noch zwei Monate Zeit...
 
31. Januar 2011, 10.59 Uhr
cs/ jlo
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Alexander Von Schleyer am 31.1.2011, 16:03 Uhr:
Viel wichtiger wäre es doch den Platz mit einer Vielzahl von Restaurants, Cafés und Bars zu beleben... nur Frankfurt lässt solche Chancen ungenutzt...
 
dorokern am 31.1.2011, 14:12 Uhr:
Mir gefällt die Mauer um das Denkmal sehr gut, sie macht neugierig, hinzugehen und mit Herrn Goethe in's Gespräch zu kommen. Deswegen freue ich mich, dass sie bleibt, hoffentlich für immer.
 
Martin Thirolf am 31.1.2011, 13:35 Uhr:
Es gibt Leute, denen gefällt der neue Gotheplatz sogar sehr gut. Und ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin. Was soll denn an dem Platz bitteschön häßlich sein? Die Mauer finde ich übrigens auch recht gelungen, kann gerne bleiben!
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Zeitzeugnisse der Fotografin Anna Meuer
0
Der Krise ein Gesicht geben
Schnappschüsse kann jeder. Wenn die Frankfurter Fotografin Anna Meuer einmal im Monat ein von Sarah Wilkens betextetes, immer spezielles Motiv per Mail verschickt, nennen die beiden Frauen das „SchnussSchapp“. Was immer sie uns damit sagen wollen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: © Alice Meuer
 
 
Frankfurter Buchmesse 2020
0
Buchmesse im Corona-Format
Seit Mittwoch ist es offiziell: Die Frankfurter Buchmesse soll im Oktober trotz der Corona-Krise stattfinden. Doch schon jetzt lässt sich erahnen, dass es in diesem Jahr in den Messehallen anders zugehen wird als sonst. – Weiterlesen >>
Text: Christoph Schröder / Foto: Alexander Heimann/© Buchmesse Frankfurt
 
 
Messe unter Corona-Auflagen
0
Buchmesse 2020 findet statt
Die Buchmesse 2020 wird im Oktober stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat des Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft (BBG) am Dienstag entschieden. Die Stadt bereitet sich auf eine ihrer wichtigsten Messen im Corona-Format vor. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Alexander Heimann/© Buchmesse Frankfurt
 
 
 
Die Dr. Marschner Stiftung hat zum zweiten Mal einen Ausstellungspreis für kuratorische Leistung vergeben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an die Ausstellung „Making van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe“ des Städel Museums. Der Preis ist mir 25 000 Euro dotiert. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Städel Museum/Norbert Miguletz
 
 
Independent-Festival „komma rum“
0
Livestream vom Eschersheimer Wasserturm
Vergangenes Jahr hat das Independent-Festival „komma rum“ seine Premiere am Eschersheimer Wasserturm gefeiert. Aufgrund der Corona-Krise sind auch hier die Veranstalter gezwungen, in den digitalen Raum auszuweichen: Der Livestream findet am 30. Mai statt. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: komma rum-Festival
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  691