Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Sport
Startseite Alle NachrichtenSport
Stellungnahme des FSV
 

0

Stellungnahme des FSV

In den letzten Monaten brodelte die Gerüchteküche um den Bau der Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions. Heute äußerte sich der Fußballclub erstmals zu sämtlichen Vorwürfen. Um völlige Transparenz zu schaffen, hat der Zweitligist den Briefwechsel mit Stadtrat Frank – in dem dieser von einem Neubau spricht –, Machbarkeitsstudien als auch verschiedene Gutachten und das Betreiberkonzept offen gelegt. Abschließend legt der Verein dar, dass die Stadt bereits 10,5 Millionen Euro für den Neubau der Haupttribüne in den Haushaltsplan-Entwurf für 2010/2011 eingeplant hat. Nun müsse nur noch die rechtliche Genehmigungsfähigkeit überprüft werden. „Es muss nur noch gehandelt werden“, hieß es in der Medialounge des FSV.
„Mehrfach wurden falsche Informationen an die Öffentlichkeit gegeben, um letztlich dem FSV Schaden zuzufügen“, so FSV Geschäftsführer Bernd Reisig. Von 4,5 auf mittlerweile 18 Millionen Euro seien die Kosten gestiegen, dass könne man einer Frankfurter Zeitung entnehmen. Schuld daran seien die Wünsche des FSV. Reisig bewertet die mediale Darstellung des Konfliktes als eine Stimmungsmache gegen den FSV. Der Zweitligist nimmt nur und gibt nicht, heiße es häufig. Doch das stimmt nicht in den Augen des Vereins. In den letzten 12 Jahren habe der Fußballclub rund 4 Millionen Euro in den Platz investiert - und dies als Club in der Oberliga. Und auch den Bau der Haupttribüne hätten der FSV selber finanziert, wäre ein Darlehen von der Stadt an sie genehmigt worden.
Bei all dem Wirrwarr um die Haupttribüne des FSV ist es Reisig egal, ob es letztendlich ein Neubau oder lediglich eine Sanierung wird: „Es ist nicht entscheidend, ob es ein Neubau, eine Sanierung oder ein Umbau wird. Es ist nur wichtig, dass die Auflagen der Deutschen Fußball Liga berücksichtigt werden.“ Denn das Stadion wird derzeitig von der Deutschen Fußball Liga (DFL) als Austragungsort für Spiele der 2. Bundesliga lediglich geduldet. Vor allem die Pfosten der Tribüne würden bei Fernsehübertragungen stören. Mit einer Sanierung könne man das Problem jedoch nicht beheben.
Das Stadion, das heute 10.300 Zuschauern Platz bietet, wurde bereits von November 2007 bis Juli 2009 umgebaut. Würde der Umbau der Haupttribüne gestoppt werden, so der FSV, dann wären die vorherigen Maßnahmen nutzlos. Denn dann könnte der Platz nur von Amateurmannschaften, deren Spiele zwischen 100 und 300 Zuschauer zählen, bespielt werden.

Ewelina Feil
 
19. Februar 2010, 11.30 Uhr
julez82
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Sport
 
 
Eintracht Frankfurt darf das erste Heimspiel der kommenden Saison vor Publikum bestreiten: 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen bei dem Spiel gegen Arminia Bielefeld am 19. September dabei sein. Auch der FSV Frankfurt darf erstmals wieder vor Publikum spielen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: © Eintracht Frankfurt
 
 
Eintracht wird Hauptmieter des Deutsche Bank Parks
0
Der Schlüssel zum Stadion
Seit dem 1. Juli ist Eintracht Frankfurt Hauptmieter des Deutsche Bank Parks. Am Montag fand die symbolische Schlüsselübergabe statt. Bis zur Saison 2023/24 soll die Gesamtkapazität der Arena auf 60 000 Plätze ausgebaut werden. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Eintracht Frankfurt
 
 
Die Teams des 1. FFC Frankfurt spielen ab dem 1. Juli unter dem Dach der Eintracht Frankfurt. Nach monatelanger Planung wurden am Dienstag die Verträge zwischen den beiden Sportvereinen unterschrieben. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: © Eintracht Frankfurt
 
 
 
Der 1. FFC Frankfurt empfängt den SC Sand
0
Den positiven Lauf fortsetzen
Zwar dürfen keine Fans ins Stadion am Brentanobad, die Partie des 1. FFC Frankfurt gegen den SC Sand zum Re-Start der Frauen-Fußball-Bundesliga am Freitagabend wird aber live bei Eurosport im TV und online bei Magenta Sport gezeigt. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: © Detlef Kinsler
 
 
Neustart in der Frauen-Bundesliga
0
Der Ball rollt wieder zu Pfingsten
Die Männer kicken seit dem letzten Wochenende wieder, jetzt steigen auch die Vereine der Frauen-Bundesliga in einer Woche wieder in den Spielbetrieb ein. Der 1. FFC Frankfurt empfängt dabei den SC Sand am Freitag, den 29. Mai. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  150