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Foto: red
Foto: red

Eintracht Frankfurt Frauen

Vorfreude und Euphorie vor dem Saisonstart

Am Freitag fällt der Startschuss für die Frauenfußball-Bundesliga-Saison 2022/23. Dabei bleibt es Eintracht Frankfurt vorbehalten, die Saison gegen Vizemeister Bayern München im Waldstadion zu eröffnen. Vor großer Kulisse, wie alle Beteiligten hoffen.
Noch sind die Erinnerungen an die Europameisterschaft der Fußball-Frauen in England und den Empfang des deutschen Teams als Vize-Europameisterinnen auf dem Römerberg ganz frisch. Und natürlich ist nach wie vor die Hoffnung groß, dass die Begeisterung, die die Spiele der Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg auslösten, und die hohe Einschaltquoten bescherte, nun auch in der Frauen-Bundesliga ihren Niederschlag finden und mehr Besucherinnen und Besucher den Weg in die Stadien ebnen wird. Dass mit dem FC Bayern München zum Saisonstart am Freitag der Vizemeister nach Frankfurt kommt, die Partie die Spielzeit eröffnet und dafür zudem das große Waldstadion bespielt wird, lässt auf eine große Kulisse hoffen.

„Die EM hat einiges in Bewegung gebracht. Bei unserem Testspiel in Mainaschaff waren mehr als 1000 Zuschauer. Das zeigt, dass die Leute Lust auf Frauenfußball haben. Ich glaube und hoffe, dass auch am Freitag einige Fans kommen werden, die noch nicht so begeistert vom Frauenfußball sind, denn ich bin mir sicher, dass wir auch sie überzeugen können“, griff Kapitänin Tanja Pawollek das Thema Europameisterschaft in der Pressekonferenz am Dienstag auf. „Wir spielen Fußball, weil wir es lieben, nicht für Millionengehälter. Deshalb ist unser Fußball auch so ehrlich, da gibt es keinen Schnickschnack. Wir sind eine Mannschaft und halten zusammen. Wir hoffen, dass die Begeisterung auch nach dem Eröffnungsspiel anhält und viele Zuschauer die ganze Saison über zu uns kommen.“

Cheftrainer Niko Arnautis pflichtete ihr bei: „Alle, die die EM verfolgt haben, spüren die Euphorie. Wir wollen sie nutzen, um den Frauenfußball weiter voranzubringen. Das bedeutet, dass DFB und Vereine gemeinsam Rahmenbedingungen und Strukturen schaffen müssen, damit Spielerinnen unter professionellen Voraussetzungen trainieren und sich optimal auf den Fußball konzentrieren können“, so Arnautis. „Wir haben das Glück, hier in Frankfurt in hohem Maße unterstützt zu werden und an allen Abteilungen zu partizipieren.“

Neuer Zuschauerrekord in Sicht

Der Vorverkauf für das Topspiel gegen den FC Bayern München, so deutete sich an, lief erfreulich gut. Offiziell werden keine Zahlen veröffentlicht. Aber den bisherigen Zuschauerrekord glaubt man locker brechen zu können. Und der liegt bei 12 464 Fans, die am letzten Spieltag 2014 das Match gegen den VfL Wolfsburg sahen. „Wir rechnen mit vielen Zuschauern, wir werden sehen, wie laut es tatsächlich sein wird. Aber so, wie ich unsere Eintracht-Fans kenne, wird es sehr laut werden“, schwärmt Pawollek. „Wir fiebern alle diesem Spiel entgehen, wir haben die gesamte Vorbereitung darauf hingearbeitet. Jede von uns freut sich, bei Flutlicht in diesem Stadion spielen zu dürfen.“

Auch Arnautis spürt große Vorfreude und Euphorie. „Wir erwarten alle ein ganz großes Spiel gegen eine Mannschaft, die nicht nur national, sondern auch international zur Spitze gehört“, sagte der Cheftrainer. „Die Münchnerinnen kommen mit neuem Trainer und neuem Spielsystem, sind hochmotiviert. In der vergangenen Saison haben wir aber gezeigt, dass wir den Bayern Paroli bieten können, indem wir unsere Tugenden und Spielweise auf den Platz bringen. Wir wollen das Spiel genießen, müssen aber gleichzeitig hart arbeiten, konzentriert sein und kaltschnäuzig und effektiv auftreten.“
 
14. September 2022, 11.52 Uhr
Detlef Kinsler
 
Detlef Kinsler
Weil sein Hobby schon früh zum Beruf wurde, ist Fotografieren eine weitere Leidenschaft des Journal-Frankfurt-Musikredakteurs, der außerdem regelmäßig über Frauenfußball schreibt. – Mehr von Detlef Kinsler >>
 
 
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Text: tig / Foto: Adobe Stock/Ingo Bartussek
 
 
 
 
 
 
 
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