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Skyliners verpassen Sensationssieg gegen Bayern München

Foto: © Fraport Skyliners
Foto: © Fraport Skyliners
Gegen den Tabellenführer der Basketball-Bundesliga sah es lange nach einer großen Überraschung aus: Erst nach der zweiten Verlängerung mussten sich die Frankfurter dem FC Bayern München am Sonntagabend doch noch mit 87:91 geschlagen geben.
Trotz einer couragierten Leistung mussten die Fraport Skyliners am Sonntag ihre dritte Niederlage nacheinander hinnehmen. Gegen den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München, der die Bundesliga-Tabelle seit Wochen souverän anführt, verpassten die Frankfurter denkbar knapp eine große Überraschung. Erst in der zweiten Verlängerung setzten sich die Favoriten aus München mit 91:87 durch, für die Hessen reichte es nur zu einem Achtungserfolg.

„Wir haben 30 Minuten gut gespielt, es war eines der besseren Heimspiele in langer Zeit. Unsere Verteidigung war stabil und wir haben offensiv auf den Ball aufgepasst“, lobte Frankfurts Headcoach Gordon Herbert seine Mannschaft. Zählbares blieb für die Skyliners am Ende aber nicht übrig, obwohl sie lange Zeit in Führung lagen und dem Tabellenersten Paroli bieten konnten. Auch Münchens Trainer Dejan Radonjic hob die starke Leistung der Skyliners hervor: „Es war ein interessantes Spiel, welches Frankfurt ebenso verdient gewinnen hätte können.“

Skyliners bieten Tabellenführer Paroli
Von Beginn an traten die Hausherren konzentriert auf, gingen ab Mitte des ersten Viertels in Führung und konnten den Vorsprung noch im ersten Abschnitt nach einem Korbleger von Garai Zeeb erstmals auf mehr als zehn Punkte ausbauen (26:15). Dank einer starken Verteidigung schafften die Frankfurter es auch in der Folge, nicht viele Punkte der Gäste zuzulassen. So hieß es zur Pause 41:37 für die Skyliners, die auch in der zweiten Halbzeit nicht nachließen. Durch Punkte des starken Leon Kratzers und Topscorer Tyler Larson (Foto, insgesamt 24 Punkte) erhöhten die Hausherren erneut auf einen zweistelligen Vorsprung (56:43) im dritten Viertel.

Drama und Spannung in den Schlussminuten
Was dann folgte, war ein Schlussviertel, das den 4900 Zuschauern in der Fraport Arena sehr viel Spannung bot. Führten die Skyliners sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch mit 13 Punkten (69:56), konnten die Gäste aus Bayern ihren Rückstand minütlich verringern. „Im vierten Viertel hat München die Defensive forciert und uns zu Ballverlusten gezwungen“, sagte Herbert, „außerdem haben wir wichtige Freiwürfe nicht gemacht“. Da sowohl Kratzer, Larson, als auch Tez Robertson in den Schlussminuten Punkte von der Linie vergaben, konnte Bayerns Nationalspieler Maodo Lo mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit noch zum 74:74 treffen – dem ersten Ausgleich seit den Anfangsminuten.

Ähnlich spannend ging es in der Verlängerung weiter, doch diesmal war es der Frankfurter Akeem Vargas, der die Nerven behielt und mit seinen Freiwürfen zum 80:80 eine weitere Verlängerung erzwang. Bayerns Nihad Djedovic sorgte dann zehn Sekunden vor dem Schluss mit einem Tip-In für die Entscheidung der Partie.

„Wir hätten gewinnen müssen“
"München in doppelter Verlängerung auf nur 91 Punkte kommen zu lassen, spricht für eine gute Intensität in der Defense“, sagte Frankfurts Guard Garai Zeeb, der sich aber auch über die vertane Chance ärgerte, dem Tabellenersten die erst dritte Saisonniederlage zuzufügen. „Dass wir das Spiel gewinnen hätten müssen, steht außer Frage. Wir müssen das gegen Ende schlauer spielen! Klar können wir auf die Leistung stolz sein, aber verloren ist nunmal verloren“, sagte Zeeb.

Ihre nächste Partie werden die Frankfurter nach der Vorstellung gegen München sicher als Favorit antreten. Am 12. April müssen die Hessen zum Tabellenletzten nach Jena fahren.
8. April 2019
Nicole Nadine Seliger
 
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