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Basketball: Aus im Viertelfinale
 

Basketball: Aus im Viertelfinale

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Bayern München wirft die Skyliners aus den Playoffs

Foto: © Fraport Skyliners
Foto: © Fraport Skyliners
Die Sensation ist ausgeblieben: Im fünften und entscheidenden Playoff-Spiel unterlagen die Fraport Skyliners dem Favoriten aus München mit 70:90. Die Frankfurter verpassten so den Einzug ins Halbfinale.
Trotz einer couragierten Leistung haben die Fraport Skyliners die Überraschung in München verpasst. Mit 70:90 unterlagen sie am Donnerstagabend in Bayerns Hauptstadt und verloren so die Viertelfinal-Serie mit 2:3. Dass sich die Hessen viel vorgenommen hatten, war von Beginn an zu spüren: Die Frankfurter starteten gut und variantenreich und zeigten sich vor allem aus der Distanz treffsicher. Doch die elf Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel (18:29) reichten den Skyliners nicht. In der zweiten Halbzeit entschied auch die größere Rotation der Münchener.

Der unermüdliche Robertson
„Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir haben gekämpft und alles versucht“, sagte Kapitän Tez Robertson über sein Team. Ein Sonderlob gebührt dabei dem Amerikaner selbst. 39 Minuten (!) stand der 33 Jahre alte Guard auf dem Parkett, war sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff omnipräsent. Mit 19 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists wurde der nimmer-müde Robertson auch Topscorer der Skyliners. „Aber wenn München ins Rollen kommt, dann sind sie schwer zu schlagen. Sie sind ein großartiges Team und haben gezeigt, was sie können“, honorierte er die Leistung des Gegners.

Tatsächlich intensivierten die Münchener ab dem zweiten Viertel ihre Defense und stellten die Passwege der Frankfurter geschickt zu. Angeführt von Reggie Redding gingen die Bayern beim 30:29 erstmals in Führung und gaben diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr her.

Herbert als fairer Verlierer
Zwar blieben die Skyliners bis zur Pause dank Philip Scrubb (Foto) in Reichweite (39:37) und konnten nach einem Lauf der Bayern nochmal verkürzen (57:51). „Wir haben ein gutes erstes Viertel gezeigt und sind später noch einmal gut zurückgekommen“, sagte Skyliners-Trainer Gordon Herbert. Der erneuten Führung der Bayern (78:58) konnte sein Team in den letzten zehn Minuten dann nichts mehr entgegensetzen. Anders als in Spiel drei der Viertelfinal-Serie blieb die Aufholjagd diesmal aus. „München hat aber im Endeffekt einfach den besseren Basketball gezeigt“, gab Herbert zu: „Wenn sie weiterhin eine solche Defensive abrufen, haben sie gute Chancen in den Playoffs.“

Starke Saison ist vorbei
Für die Frankfurter ist die Saison mit der Niederlage beendet. Trotzdem können die Hessen versöhnlich auf die zurückliegende Spielzeit schauen. Trotz vieler Verletzungssorgen schafften sie es am letzten Spieltag noch in die Playoffs – und boten dem Hauptrundenersten Paroli. Dass es die Skyliners als Achter geschafft haben, den Titelfavoriten in ein fünftes Spiel zu zwingen, ist ein großer Erfolg. Bis dahin hatten die Münchener überhaupt erst drei Partien in der Bundesliga verloren. „Frankfurt hat eine exzellente Serie abgeliefert“, zollte auch Bayerns Trainer Dejan Radonjic seinen Respekt.

Am kommenden Sonntag wollen die Hessen gemeinsam mit ihren Fans feiern und auf die Höhepunkte der Saison zurückblicken. Die Spiele gegen München werden sicher dabei sein.

>> Saisonabschlussparty der Fraport Skyliners, Sonntag 20.5., ab 15 Uhr, Fraport Arena, Silostraße 46, Eintritt 10 Euro (für Dauerkarten-Inhaber ist der Eintritt frei)
18. Mai 2018
Nicole Nadine Seliger
 
Nicole Nadine Seliger
Jahrgang 1987, Studium der Germanistik, Anglistik und BWL, Leidenschaft für Sport, seit 2016 beim JOURNAL Frankfurt – Mehr von Nicole Nadine Seliger >>
 
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