Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Weiter Ärger mit Erika Steinbach
 

Weiter Ärger mit Erika Steinbach

2

Auch Nouripour und Cohn-Bendit wettern

Die Grüne Jugend Frankfurt wies die Vorwürfe Erika Steinbachs, man sei von Linksextremisten unterwandert, scharf zurück. Nun schimpfen auch Omid Nouripour und Daniel Cohn-Bendit auf die Christdemokratin.
Der Europaparlamentarier Daniel Cohn-Bendit (Die Grünen) hat nach eigenen Angaben lange Zeit versucht, mit Erika Steinbach auszukommen. Inzwischen habe er es allerdings aufgegeben. „Man sollte die Frau einfach rechts liegen lassen“, sagte er dem Journal Frankfurt. Seinem Parteikollegen Omid Nouripour will das nicht so ganz gelingen. Schon in der FAZ wetterte der Bundestagsabgeordnete: „Wenn Frau Steinbach ernsthaft etwas gegen Extremismus tun will, muss sie sich schleunigst von sich selbst distanzieren.“ Im Gespräch mit dem Journal Frankfurt legte der Frankfurter Grünen-Chef nun nach. Seine Aussage sei eigentlich noch viel zu harmlos gewesen. „Frau Steinbach hat ja sogar die Nazis mal linksextrem genannt“, erinnert Herr Nouripour. „Wenn man da steht, wo Frau Steinbach steht, sieht eben alles wie 'links' aus.“

Die Geschmähte selbst hat inzwischen auf die Antwort der Frankfurter Grünen Jugend selbst geantwortet. Sie sei „weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge blind“. Das seien nur jene, die außerhalb der demokratischen Grundordnung stehen und sich gewalttätig über Grundgesetz, Grund- und Menschenrechte hinwegsetzen. „Eben Extremisten“. Und dann stichelt Frau Steinbach erneut in Richtung der Jugend, die sich für ihre Kampagne „Ich bin linksextrem“ mit dem Nachwuchs der Linken zusammengetan hat. „Sage mir, mit wem Du gehst und ich sage Dir, wer Du bist (Linkspartei)“, beschließt die Bundestagsabgeordnete ihr Antwortschreiben. Und verbleibt: mit freundlichem Gruß.

Das komplette Interview mit Daniel Cohn-Bendit, in dem er von seinem 68. Geburtstag erzählt und sich als Voyeur outet, lesen Sie im neuen Journal Frankfurt (Ausgabe 9/2013). Ab Dienstag am Kiosk.
 
6. April 2013, 07.55 Uhr
ges
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Volker Erler am 8.4.2013, 14:33 Uhr:
Die gute Frau Steinbach - ich finde man sollte sie mit Ingnoranz strafen. Die alte Dame ist halt sehr dogmatisch und in der guten alten Zeit verhaftet... Leider scheint sie in ihrer Frankfurter CDU genügend Sympathisanten zu haben...Unerklärlich wie man so jemanden als Bundestagskandidaten aufstellen kann...Puhhh...
 
Ralph Lange am 8.4.2013, 14:00 Uhr:
Ich finde, Herr Nouripour hätte sich von der Aktion "Ich bin linksextrem" der Grünen Jugend distanzieren müssen. Die Aussage verharmlost die Gefahr, die von Extremisten ausgeht. Demokraten sollen klare Kante gegen Extremisten zeigen und nicht mit den Begriffen "spielen".
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte vergangenen Montag aufgrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie eine rasche Nachfolge für den verstorbenen Thomas Schäfer an. Nun ist sie gefunden: Michael Boddenberg wird neuer hessischer Finanzminister. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Hessische Landesregierung
 
 
Die Abgeordneten des Hessischen Landtags haben am Dienstag der Opfer der Gewalttaten von Hanau und Volkmarsen gedacht. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) fand in seiner Rede mahnende Worte und sprach von einem „offensichtlichen Problem mit Rechtsextremismus“. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Mike Labrum/Unsplash
 
 
Der Hessische Landtag verschiebt aufgrund des Coronavirus 36 Bürgermeisterwahlen auf frühestens 1. November, um eine Ansteckung in den Wahllokalen zu verhindern. Zudem verspreche man sich durch die Verschiebung eine höhere Wahlbeteiligung. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Unsplash
 
 
 
Hessen verabschiedet Nachtragshaushalt
0
Zwei Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Folgen
Der Hessische Landtag hat einen Nachtragshaushalt verabschiedet und reagiert damit auf die Folgen der Corona-Krise. Zwei Milliarden Euro will das Land zusätzlich ausgeben, um die Bevölkerung und Unternehmen zu unterstützen. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Markus Spiske/Unsplash
 
 
Von Verfassungsschutz beobachtet
0
Auflösung des AfD-„Flügels“ in Hessen
Der hessische AfD-„Flügel“ hat in einem Schreiben an seine Anhängerinnen und Anhänger die Auflösung bekannt gegeben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ zuvor als rechtsextrem eingestuft. Experten sehen die Auflösung als Ablenkungsmanöver. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei 19
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  202