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Foto: © Dirk Ostermeier
Foto: © Dirk Ostermeier

OB-Wahl

Was erwarten Erstwähler vom neuen OB?

Bei der Veranstaltung „Demokratie in der Stadt“ formulierten Erstwählerinnen und -wähler Forderungen an Frankfurts zukünftiges Stadtoberhaupt. Dabei ging es unter anderem um Schulsanierung, Nachhaltigkeit und Eigeninitiative.
Derzeit müssen sich 20 Kandidatinnen und Kandidaten im OB-Wahlkampf behaupten und sich den Forderungen, Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Doch was wollen diejenigen, die am Sonntag in Frankfurt zum ersten Mal zur Wahl gehen? Um das herauszufinden, hat die Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem JOURNAL FRANKFURT die Veranstaltung „Demokratie in der Stadt“ speziell für Erstwählerinnen und -wähler zwischen 18 und 23 Jahren organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, Wünsche an das zukünftige Stadtoberhaupt gemeinsam zu erarbeiten.

Im Stil eines World Cafés diskutierten für jeweils 20 Minuten pro Tisch bis zu sechs Erstwählerinnen und -wähler zu den Themen Klima, Nachhaltigkeit und Gesundheit, Städtebau und Mobilität, Bildung, Digitales und Wirtschaft, Kultur und Freizeit sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe. Dabei formulierten sie, in welchen Gebieten des Themas sie Handlungsbedarf sehen, was ihre Erwartungen an den oder die neue OB sind und wie die jungen Erwachsenen selbst das Themengebiet mitgestalten können. Nach rund einer Stunde fassten die Moderatorinnen und Moderatoren der Tische die Ergebnisse zusammen.

OB-Wahl in Frankfurt: Thema Schule für Erstwähler ist Ansatzpunkt

Ansatzpunkt für viele der Themen ist die Schule. Etwa mentale Gesundheit, Medienkompetenz, Umgang mit Rassismus, gesunde Ernährung oder wie man eine Steuererklärung macht, könnten im Schulkontext stärker behandelt werden. Und genau hier läge, laut der Erstwählerinnen und -wähler, eine bedeutende Schwachstelle: die sanierungsbedürftigen und schlecht ausgestatteten Schulen. Sie fordern, dass der oder die neue OB sich für eine Verbesserung der Situation stark macht.

Auch die Bürokratie wurde an vielen Stellen kritisiert, zum Beispiel in Bezug auf den Wohnungsbau, den Gang zum Amt oder im Schulkontext. Hier bedarf es laut den jungen Frankfurterinnen und Frankfurtern Einfachheit und Kommunikation. Auch Klimathemen wurden diskutiert, etwa nachhaltiger Wohnungsbau, begrünte Fassaden oder zukunftsfähige Mobilitätskonzepte, beispielsweise den Ausbau von Fahrradwegen oder die Stärkung des ÖPNV.

Erstwähler wollen in Frankfurt mitgestalten

Bei allen Forderungen wollen die Erstwählerinnen und -wähler auch selbst mitgestalten und Initiative ergreifen. Doch dafür brauche es ein Entgegenkommen des neuen OB. Er oder sie solle die Schülerinnen und Schüler als Bürgerinnen und Bürger Frankfurts wahrnehmen, war zum Beispiel eine Aussage am Bildungstisch.

Die gesammelten Forderungen werden im Nachgang der Veranstaltung gesammelt aufgeschrieben. Wenn das zukünftige Stadtoberhaupt gewählt wurde und feststeht, soll ihm oder ihr die Liste übergeben werden. „Wenn wir die Forderungen übergeben, dann haben wir etwas richtig Wertvolles gemacht, um Ihre Stimme hörbar zu machen“, fasste Frank Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, am Ende der Veranstaltung zusammen.
 
3. März 2023, 11.37 Uhr
Lisa Veitenhansl
 
Lisa Veitenhansl
Jahrgang 1997, Studium der Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt, seit November 2021 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Lisa Veitenhansl >>
 
 
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