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Politik
 

Nach der Wahl

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Cohn-Bendit zur Stichwahl: "Ich setze auf Rot!"

Der Frankfurter Politiker Daniel Cohn-Bendit spricht sich im Interview mit dem Journal Frankfurt für Peter Feldmann aus. Der SPD-Kandidat würde als Oberbürgermeister wieder Spannung in die Stadtpolitik bringen.
Der Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit (Grüne) hat zur kommenden Stichwahl eine klare Meinung: "Boris Rhein kommt überhaupt nicht in Frage." Der Grünen-Politiker will daher den SPD-Herausforderer Peter Feldmann wählen: "Es wäre doch witzig, wenn Peter Feldmann beweisen kann, dass er mehr drauf hat, als nur Regale aufbauen. Das würde alle Parteien zwingen, zu kooperieren." Viele Grüne, mit denen er am Wahlabend gesprochen habe, wollten ebenfalls Feldmann wählen: "Ich schätze zwei Drittel der Grünen hat er hinter sich. Mein Gemütszustand ist: Casino. Und ich setze auf Rot!"

Das Argument, die Stadt wäre mit einem Oberbürgermeister ohne Mehrheit nicht handlungsfähig, will Cohn-Bendit nicht gelten lassen: "Das ist Quatsch. Petra Roth war zunächst auch Oberbürgermeisterin einer rot-grünen Mehrheit. Das ist Spannung! Stadtpolitik ist ja eigentlich langweilig, aber mit Feldmann als Oberbürgermeister müssten sich alle beweisen. Außerdem wäre es ein Signal, dass Hessen wieder rot-grün wird."

Das vollständige Interview, in dem sich der Politiker auch zur Wahlbeteiligung und dem Abschneiden der Grünen bei der Oberbürgermeisterwahl äußert, lesen Sie im Dienstag erscheinenden Journal Frankfurt.
 
12. März 2012, 11.15 Uhr
Gerald Schäfer/Nils Bremer
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Setzfehler am 14.3.2012, 20:46 Uhr:
Mit der Argumention von peterOnline wird sich an der Wahlbeteiligung tatsächlich kaum etwas ändern lassen! Dass die Print-Medien seiner Ansicht nach kaum noch gelesen werden, scheint auch eher auf sein (Nicht-)Leseverhalten schließen zu lassen, denn wenn man sich umgehend informieren will. führt halt manchmal kein Weg an diesen vorbei.
 
peterOnline am 13.3.2012, 15:54 Uhr:
An der Unbekanntheit der Politiker sind die Parteien z.T. selbst Schuld, und der HR hat nichts, gar nichts getan, um z.B durch gross angekündigte Diskussion(en) den Bürgern vorgeführt wurde, wen oder was man wählen konnte ...
Die Print-Medien werden ja kaum noch gelesen - also, keine Chance, mehr als jeden 3. Zu motivieren. Schade, schade, aber das wird sich kaum ändern lassen ...
peter fritz, peter.online@gmail.com
 
Jochen Meurers am 12.3.2012, 11:57 Uhr:
Lieber Dani. Da reibst man sich doch Augen, wenn man Deine Empfehlung liest. Erst "versauen" die Grünen die OB Wahl, in dem Sie Rosemarie Heilig verheizen. Dann die Empfehlung für Feldmann, der vorher- ajuch von Dir - als völlig unannehmbar bezeichnet wurde. Peter Feldmann wäre das Signal für schwarz-rot und nicht für rot-grün. Du weißt dochj selbst aus eigener Erfahrung im Römer, wie die Uhren dort ticken. Die Wahl hat belegt, dass fast 2/3 der Frankfurter Wähler nicht mehr zu Wahl gehen. Für diese größte Gruppe ist offensichtlich
Frankfurt nicht mehr eine Stadt für Alle Bürger. Sowohl Rhein als auch Feldmann ist es offensichtlich nicht gelungen, diese Gruppe zu erreichen. Beim ersten Wahlgang hatte ich die Hoffnung, dass es zur Stichwahl zwischen Rosemarie und Rhein kommt. Am 2. Wahlgang werd ich nicht teilnehmen, und mich damit der Mehrheit der Frankfurter Bürger anschliessen. Für mich sind OB Wahlen Persönlichketiswahlen und nicht Parteienwahlen. Jochen Meurers
 
 
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