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Diskussion um Cannabis-Freigabe
 

Diskussion um Cannabis-Freigabe

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Grünen-Politiker Omid Nouripour fordert: "Gebt das Hanf frei"

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
In der Bild hatte der Vorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamten gefordert, Cannabis freizugeben. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour will das Geld durch eine Hanf-Steuer den Kommunen geben.
BDK-Chef André Schulz hatte der Bild-Zeitung gesagt: "Die Prohibition von Cannabis ist historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend. Es gab in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum, das muss man schlicht akzeptieren."

Ins gleiche Horn stößt nun der Grünen-Politiker Omid Nouripour: "Jugendliche werden durch ein strafrechtliches Verbot nicht vom Cannabiskonsum abgehalten. Gleichzeitig verhindert das Betäubungsmittelrecht durch den so geschaffenen Schwarzmarkt glaubwürdige Prävention und wirksamen Jugendschutz", sagt er. Er will ein Cannabiskontrollgesetz schaffen.

Heißt: Anbau, Handel und Abgabe von Cannabis sollen staatlich geregelt und kontrolliert, Inhaltsstoffe überwacht und Altersbeschränkungen eingehalten werden. Vom Geld durch eine Cannabis-Steuer sollen die Kommunen direkt profitieren. Dass es so kommt: Derzeit unwahrscheinlich, die Grünen haben schließlich keine Mehrheit im Bundestag. BDK-Chef André Schulz sagt dennoch: "Cannabis, so meine Prognose, wird in Deutschland nicht mehr allzu lange verboten sein."
 
5. Februar 2018, 13.05 Uhr
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