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Panorama
 

Rund ums Klima

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Klimaroute eröffnet

Nach über einem Jahr Bauzeit wurde am Sonntag die 25 Kilometer lange Klimaroute entlang des Mains eröffnet. Von Kelsterbach über Frankfurt und Offenbach bis nach Mühlheim kann man sich über die Auswirkungen des Klimawandels informieren.
Die „Flussstadt“ in Offenbach ist als Aufenthalts- und Lernort zugleich. Hier kann man viel Wissenswertes rund um alle in das Projekt der Klimaroute einbezogenen Flüsse und zum Thema Stadtklima erfahren. Breite Treppenstufen führen direkt zum Main hinunter und Informationstafeln laden ein, den Fluss bewusst zu erleben. Die Station „Flusswind“ im Frankfurter Hafenpark verdeutlicht mit Windhalmen, wie bedeutend der Aspekt der Durchlüftung der Stadt und wie wichtig für Frankfurt die Kaltluft aus der Wetterau ist. Und die die Station „Flussfluten“ in Niederrad ist den Starkregenereignissen und Überschwemmungen gewidmet. An diesen und fünf weiteren Stationen entlang des Mains wird „innovativ und informativ“ über den Klimawandel und seine Auswirkungen in unterschiedlichen Flussregionen der ganzen Welt informiert.
„Ich freue mich sehr darüber, dass uns dieses regionale Projekt gelungen ist und wir von der EU die entsprechenden Fördergelder einwerben konnten. Den Designern der Hochschule für Gestaltung ist es gelungen, die vielschichtigen Facetten der Auswirkungen des Klimawandels und deren unterschiedlich starke Ausprägung in verschiedenen Flussregionen unserer Erde in Bilder zu übersetzen. Gerade die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen halte ich für wichtig, da sie mit den Folgen des Klimawandels werden leben müssen.“, sagte Ludger Stüve, Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

Das Klimarouten-Projekt ist unter der Federführung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain entstanden. Entworfen wurden die Stationen von Studenten der Offenbacher Hochschule für Ge¬staltung unter der Leitung von Professor Georg-Christof Bertsch. Weitere Projektpartner sind die Regionalpark Südwest gGmbH sowie die Städte Frankfurt, Mühlheim und Offenbach – hier werden die meisten Stationen zu finden sein - sowie beratend der Deutsche Wetterdienst.
Finanziert wurde das rund 600.000 Euro teure Projekt zur Hälfte von der EU innerhalb des Projekts „C-Change“, das sich mit dem Klimawandel und dem Wandel der Lebensbedingungen beschäftigt. Die andere Hälfte tragen großenteils die Kommunen. Ferner wurden die Stationen in Mühlheim und Offenbach mit rund 90.000 Euro (40.000 Euro für Mühlheim und 50.000 Euro für Offenbach) von der Regionalpark Dachgesellschaft gefördert. Bei C-Change handelt es sich um ein sogenanntes interregionales EU-Projekt (INTERREG IV B), das heißt, verschiedene Regionen in Europa, darunter der Großraum London und die Ile de France rund um Paris, arbeiten partnerschaftlich zum Thema Klimawandel.
22. August 2012
Regionalverband FrankfurtRheinMain/mim
 
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