Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Rapperin soll Fans zu Prostitution gezwungen haben
 

Rapperin soll Fans zu Prostitution gezwungen haben

0

Schwesta Ewa in U-Haft

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Die Rapperin Schwesta Ewa sitzt in Preungesheim ein. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat nun gegen sie Anklage erhoben. Die Vorwürfe: Menschenhandel, ausbeuterische Zuhälterei, Körperverletzung und Steuerhinterziehung.
Vom Rotlicht ins Rampenlicht. Eigentlich dachte man, dass die Deutschrapperin und Produzentin Schwesta Ewa mit ihrer Musik ihre Vergangenheit im Milieu hinter sich gelassen hat. Doch nun werden schwere Vorwürfe gegen die gebürtige Polin laut. Am 16. November wurde die 32-Jährige verhaftet. Seither sitzt die Frankfurterin in der JVA III Preungesheim, im Frauenknast also, in Untersuchungshaft. „Steuerhinterziehung, ausbeuterische Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung werden ihr vorgeworfen“, sagt Oberstaatsanwältin Nadja Niesen. Der Festnahme der Rapperin seien „umfangreiche Ermittlungen und verdeckte Maßnahmen“ vorangegangen, die Ermittlungsakte soll umfangreich sein. Die Staatsanwaltschaft hat beim Frankfurter Landgericht Anklage erhoben, wann der Prozess beginnen soll, stehe laut Niesen noch nicht fest. „Der Strafrahmen für Menschenhandel liegt zwischen sechs Monaten und zehn Jahren“, sagt die Oberstaatsanwältin.

Konkret soll Schwesta Ewa zwischen September 2015 und Herbst 2016 im ganzen Bundesgebiet junge Frauen im Alter von 17 bis 19 Jahren emotional und finanziell abhängig gemacht haben. Dann habe es, so Niesen, geheißen, dass die Mädchen ihre Schulden gefälligst abzuarbeiten hätten. Schwesta Ewa soll ihnen zuvor beispielsweise Kleidung, Kosmetik und Benzin bezahlt haben, als Gegenleistung sollen die Frauen zur Prostitution gezwungen worden sein. Die daraus entstandenen Einnahmen soll die Musikproduzentin, die seit 2004 in Frankfurt wohnt und die 2011 mit dem Musikvideo zu ihrem Song „Schwätza“ für Furore sorgte, jedoch nicht versteuert haben. Offenbar hat sich die Frankfurterin nicht nur als Rapperin in einer üblicherweise von Männer dominierten Branche hervorgetan.
19. April 2017
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Feuer in Fechenheimer Fahrzeughalle
0
Es war Brandstiftung
In der Nacht zu Dienstag brannte in Fechenheim eine große Lagerhalle mit zwanzig Autos aus. Der Schaden soll in die Millionenhöhe gehen. Es soll sich dabei um Brandstiftung gehandelt haben. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: Feuerwehr Frankfurt
 
 
Der Posten des Chefredakteurs der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben ist besetzt: Ab 1. August wird Matthias Thieme diese Funktion gemeinsam mit dem amtierenden Chefredakteur Max Rempel übernehmen. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: privat
 
 
Trickbetrüger brachten eine sehr alte Frau erst dazu, viel Geld abzuheben. Danach wurde sie in ihrer eigenen Wohnung bestohlen. Die Polizei ermittelt gegen die unbekannten Täter. – Weiterlesen >>
Text: ots / Foto: nil
 
 
 
Im Frankfurter Stadtteil Fechenheim brannte in der Nacht zum Dienstag eine Lagerhalle an der Carl-Benz-Straße fast vollständig nieder. Dort war auch eine Autowerkstatt untergebracht – mitsamt teuren Fahrzeugen. – Weiterlesen >>
Text: ots / Foto: Feuerwehr Frankfurt
 
 
Fernwehgeplagte aufgepasst! Drei Tage lang kommt der kulturelle und gastronomische Reichtum Afrikas nach Frankfurt. Live-Musik, ein Basar und Kulinarik verbinden sich beim 13. Afrikanischen Kulturfest. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: www.afrikanisches-Kulturfest.de
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1427 

Twitter Activity