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Erasmus-Schule im Ostend
 

Erasmus-Schule im Ostend

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Dreisprachig lernen

Foto: Sadaf Sharaf
Foto: Sadaf Sharaf
Die Erasmusschule eröffnet im August ihren neuen Schulcampus im ehemaligen Gebäude der Frankfurt School of Finance & Management. Die Privatschule bietet den Unterricht in drei Sprachen an: Deutsch, English und Spanisch.
„Aus einem Campus entsteht ein neuer Campus.“, sagt Holger Beckmann, Leiter und Geschäftsführer des Erasmus-Gymnasiums. Im Gebäude der Frankfurt School of Finance & Management entsteht die dritte Erasmusschule in Frankfurt. Eine private Grundschule und ein Gymnasium haben ab August ihren neuen Standort in der Sonnemannstraße nahe der Europäischen Zentralbank (EZB). „Durch die zentrale Lage soll die Internationalität und die Weltoffenheit zum Ausdruck gebracht werden.“, erklärt Christopherus Nöchel, der für das Projektmanagement zuständig ist.

Die Privatschule ist dreisprachig. Dabei werden neben dem regulären Fremdsprachenunterricht in Englisch und Spanisch auch die Fächer Erdkunde (Englisch), Sport und Musik (Spanisch) im Immersionsverfahren unterrichtet. Das bedeutet, dass die Kinder von Muttersprachlern unterrichtet werden. Man bemühe sich die Klassen vergleichsweise klein zu halten, so Nöchel.

Das Gebäude der ehemaligen Hochschule soll technisch und baulich so bleiben wie vorher. Nur das Mobiliar in den Räumen und die Farben sollen kindgerecht gestaltet werden. In der Mensa sollen täglich alle Mahlzeiten frisch zubereitet werden. 200 Kinder haben darin Platz. Durch die verschiedenen Pausenregelungen werden nie alle 450 Kinder gleichzeitig in der Mensa essen.

Mit mehr als 9500 Quadratmetern ist die Erasmusschule recht großflächig. „Alles was werkt, klopft und tut, kommt nach unten, um den Geräuschpegel gering zu halten.“, sagt Projektleiter Nöchel und weist auf die Musik- und Werkräume im Untergeschoss hin. Die ehemalige Hochschule verfügt unter anderem über zwei Terrassen. Diese müssen alle noch kindgerecht abgesichert werden. Doch all das hat seinen Preis.

Neben der Aufnahmegebühr von 350 Euro, und der Anmeldegebühr von 75 Euro, zahlen die Eltern für ihre Kinder monatlich 580 Euro.
Ab dem 14. August, also dem ersten Schultag nach den Sommerferien werden die Sprösslinge ihren neuen Standort erkundigen.
 
28. April 2017, 10.59 Uhr
Sadaf Sharaf
 
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