Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Ein Frankfurter verzaubert sein Publikum
 

Ein Frankfurter verzaubert sein Publikum

0

Magische Begegnung

Foto: privat
Foto: privat
Tamtam und Chichi – das ist nicht das Ding von Magier Norman Gatsby. Der Frankfurter war schon beim "Supertalent" und startet im August mit seinem Programm „G(h)et to Magic“ im Theatrallalla voll durch.
Wir kennen Siegfried und Roy, Hans Klok, die Ehrlich Brothers und David Copperfield, aber so jemanden wie den Magier Norman Gatsby haben wir denn doch noch nicht erlebt. „Den musst Du gesehen haben, der verbiegt uns die ganze Küche“, hatte Travestiekünstler Bäppi La Belle alias Thomas Bäppler-Wolf uns neugierig gemacht. Und tatsächlich: Im Café Glauburg werden wir Zeuge wie der Frankfurter Zauberer vor unseren Augen den mitgebrachten Kaffeelöffel nicht nur wie Uri Geller verbiegt, sondern den Löffelstiel längs mehrfach zwirbelt, bis die Schaufel des Löffels abbricht. Und all das, obwohl Gatsby keine rohe Gewalt walten lässt und den Löffel kaum berührt. Es scheint so mühelos. In seiner Show „G(h)et to Magic“ am 16. und 17. August will der ehemalige Teilnehmer der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ sogar den Stiel eines Weinglases verbiegen. Das könnte eine Sensation werden. „Die Gäste können gerne ihre eignen Weingläser mitbringen“, sagt Gatsby.

Das besondere an Norman, den Bäppi den „Johnny Depp der Magie“ nennt, ist sein bodenständiges, cooles Auftreten. Streetcredibility hat er, auch weil seine ersten Auftritte eher auf der Straße begannen. Der magische Funke muss aber wohl 1993 übergesprungen sein, als David Copperfield permanent über die Fernsehbildschirme flimmerte. „Ich war damals zehn Jahre alt und hin und weg wie er Leute zersägt hat und habe einen Zauberkasten bekommen und ein Zauberbuch und jeden Tag herumgetüftelt.“ An Copperfield habe ihm das moderne Erscheinungsbild gefallen. Kein Frack, keine Pailletten, kein Chichi. Mittlerweile hat auch Norman Gatsby seinen eigenen Stil, hat manch einer Zaubernummer seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt und 2007 war er dann auch erstmals selbst im Fernsehen beim Supertalent zu sehen. Seither ist er in Deutschland schon viel rumgekommen, er zaubert gerne auf Privatveranstaltungen, außerdem ist er Mentalmagier, scheint auf verblüffende Weise die Gedanken seiner Zuschauer lesen zu können. Auf einer großen Bühne stehend ist es leicht, sich hinter Paillettentüchern und hübschen Assistentinnen, die ablenken sollen, zu verschanzen. Gatsby aber mag es, an die Tische des Publikums zu kommen und unmittelbar vor den Augen der Zuschauer zu verblüffen. Da reichen manchmal einfache Utensilien, wie ein Handy, Spielkarten oder ein Faden. Und der Effekt ist sogar noch viel stärker als bei einer gigantischen Bühnenshow, bei der man Falltüren und doppelte Böden ohnehin erwartet: Durch die unmittelbare Nähe glaubt man dem, was man sieht, aber man kann es schlichtweg nicht begreifen.

„Ich mag die Gesichter der Leute. Die Zuschauer können Kind sein, sie freuen sich und fiebern mit und sie vergessen den ganzen Alltagsstress.“ Dieser Effekt spornt Norman auch an, mit immer neuen Nummern zu verzücken. An einem Trick hat er mal ein Jahr lang gearbeitet, dabei dauert er keine zwei Minuten. Angeblich kann Norman Gatsby sogar selbst schweben. In seinen Shows im Theatrallalla in der Friedberger Landstraße 296 wird er das am 16. und 17. August jeweils um 20 Uhr unter Beweis stellen. Der Kartenvorverkauf hat begonnen, Tickets gibt es für 26,60 –37,60 Euro.
 
3. Mai 2018, 16.23 Uhr
nb
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat am heutigen Dienstag bundesweit Geschäftsräume von Mitsubishi wegen des Verdachts durchsucht, illegale Abschalteinrichtungen in Dieselmotoren eingebaut zu haben. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Mitsubishi
 
 
Neujahrsempfang Stadt Frankfurt
0
Die europäische Zusammenarbeit stärken
Auch in diesem Jahr besuchten wieder zahlreiche Gäste den Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonten in ihren Ansprachen die Wichtigkeit des europäischen Zusammenhalts. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Bernd Kammerer
 
 
1995 wurde das Fritz Bauer Institut gegründet. Am heutigen Donnerstag feiert es mit einer Podiumsdiskussion sein 25-jähriges Bestehen. Dabei will das Institut auf seine Geschichte zurückblicken, aber auch aktuelle Probleme aufzeigen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Fritz Bauer Institut
 
 
 
Ein neuer Rekord: Noch nie haben so viele Menschen wie im vergangenen Jahr den Frankfurter Flughafen genutzt. Doch trotz steigender Passagierzahlen, lässt sich auch ein schwächeres Wachstum erkennen. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Fraport AG
 
 
Missstände bei Schulverpflegung
0
„Wir vertrauen Sodexo nicht mehr“
Nach dem angekündigten Ende der Zusammenarbeit mit der IGS Nordend gab der Schulcaterer Sodexo nun bekannt, auch die Elisabethenschule zum Ende des laufenden Schuljahres zu verlassen. Unterdessen möchte eine weitere Schule den Vertrag mit Sodexo beenden. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: Symbolbild, Jonathan Borba/ Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1517