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3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage

Die Schwarzlichthelden kommen nach Frankfurt

Auf der Berger Straße eröffnet am Freitag die erste 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage in Frankfurt. Kreative Bahnen und buntes Graffiti täuschen den Spielern auf 18 Bahnen Dimensionen und Hindernisse vor, die es in der Realität nicht gibt.
Eigentlich ist Minigolf als Outdoor-Sport bekannt, der bei jeder Altersgruppe beliebt ist und vor allem bei schönem Wetter im Sommer gespielt wird. Wie passt diese klassische Freizeitbeschäftigung mit schriller 3D-Graffitikunst und Dunkelheit zusammen? Die Schwarzlichthelden zeigen, dass genau all diese Sachen kombinierbar sind und bringen Minigolf auf ein neues Level. Auf der Berger Straße haben sie die erste Schwarzlicht-Minigolf-Anlage in Frankfurt eröffnet und überzeugen vor allem durch kreative Bahnen und schriller Graffitikunst.





Ausgerüstet mit Schläger, Ball und 3D-Brille, treten die Besucher durch einen Vorhang und tauchen auf der anderen Seite in eine neonfarbene Erlebniswelt ein. Superhelden leuchten an den Wänden, manche von ihnen sind sogar animiert und werden von Soundeffekten begleitet, die ihre Abenteuer noch lebhafter machen. Im Hintergrund strahlt prunkvoll ein Teil der Frankfurter Skyline während auf der grünen Bank eine Schaufensterpuppe mit pinken Haaren und Engelsflügeln sitzt. Es ist bunt, schrill und vor allem irreführend, denn die fluoreszierenden Farben sowie das Schwarzlicht täuschen den Spielern durch die 3D-Brillen Dimensionen und Szenen vor, die es in der Realität gar nicht gibt. Inmitten all dem: 18 Minigolf-Bahnen, die mit den klassischen Bahnen nicht viel gemeinsam haben.





„Wir haben vieles selbst gebaut, denn wir wollen uns mit unseren Bahnen von den klassischen absetzen“, erzählt Geschäftsführer Daniel Kayser. Dabei haben er und sein Team ihrer Kreativität freie Fahrt gelassen: Eine Bahn verläuft nicht ebenerdig, sondern über zwei Etagen und der Ball rollt über eine Röhre in den Keller. Bei einer anderen Bahn müssen die Spieler versuchen, den Ball durch ein Labyrinth zu lotsen, welches sie selbst steuern. Gegeneinander treten die Spieler an der Flipper-Minigolfbahn an, bei dem der Gegenspieler durch das Betätigen der Flipperfinger versuchen muss, das Einlochen des anderen Spielers zu verhindern. Klassische Bahnformen wie der Looping finden sich hier auch – jedoch nicht ohne einen besonderen Twist, denn den Looping gibt es im XXL-Format.





Gepaart mit 3D-Effekten, die aufgesprühte Hindernisse vortäuschen, sind viele Bahnen nochmal eine besondere Herausforderung. „Bei einem Bierchen findet man immer die besten Ideen“, antwortet Kayser lachend auf die Frage, wie man auf solche Ideen kommt. Besonders wichtig war dem Geschäftsführer, Frankfurt-Elemente in die neonfarbene Minigolf-Welt einzubauen. So bekommt der Teilnehmer erstmal die originale Ansage der U-Bahn-Station Höhenstraße zu hören, wenn er die Stufen in den Keller hinabsteigt und an den Wänden lassen sich auch einige Frankfurter Wahrzeichen wie der Eiserne Steg erkennen. Zudem gibt es eine Bahn, die aus originalen Bahnschienen der VGF besteht.





Auf die Idee für die 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage kam Kayser, als er vor Jahren in Norddeutschland selbst auf diese Freizeitattraktion gestoßen ist, jedoch feststellen musste, dass es in der Rhein-Main-Region noch keine solchen gab. Kurzerhand nahm er sich diesem an und eröffnete Anfang vergangenen Jahres eine 3D-Schwarzlicht-Minigolfbahn in Mainz – die erste ihrer Art in der Rhein-Main-Region. Aufgrund der guten Resonanz brachten die Schwarzlichthelden diese Idee nun auch nach Frankfurt. „Es hat etwas gedauert, bis wir einen geeigneten Standort gefunden haben“, sagt Kayser, ist mit dem Standort an der Berger Straße aber nun vollends zufrieden, vor allem wegen der zentralen Lage. Die 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage feiert am heutigen Freitag ab 12 Uhr ihre offizielle Eröffnung.

>> 3D-Schwarzlicht-Minigolf, Ffm: Bornheim, Berger Straße 138, Mo-Do 12-22 Uhr/Fr 12-24 Uhr/Sa 12-24 Uhr/So 10-22 Uhr, Eintritt: ab 9,50, weitere Infos unter: www.schwarzlichthelden.de
 
28. September 2018, 10.50 Uhr
Martina Schumacher
 
Martina Schumacher
Jahrgang 1991, Studium der Germanistik an der Goethe-Universität, seit 2016 beim Journal Frankfurt – Mehr von Martina Schumacher >>
 
 
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