Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Verzögerungen in der Planung
 

Verzögerungen in der Planung

0

Die Alte Oper hübscht ihr Pausenfoyer später auf

Foto: Jourdan und Müller
Foto: Jourdan und Müller
Eigentlich wollte die Alte Oper die Sommerpause nutzen, um das Foyer in der Ebene 2 umzugestalten. Dieses Vorhaben wird nun auf die Sommerpause 2018 verschoben.
Ein Pausenfoyer ist ein geselliger und gesellschaftlicher Rückzugsort bei kulturellen Veranstaltungen und dort möchte man sich natürlich auch wohl fühlen. Heller und damit optisch auch größer soll das neue Pausenfoyer in der Ebene 2 der Alten Oper nach der Umgestaltung wirken. Eigentlich waren die Umbauarbeiten schon für diesen Sommer geplant, doch nun wird das Vorhaben auf den Sommer 2018 verschoben. Der Grund: Die aufwendigen Planungsabläufe. Aber immerhin: Es wird dann auch nicht der Spielbetrieb beeinflusst.

Mit der Konzeption und Umsetzung wurde das Frankfurter Architekturbüro Jourdan & Müller beauftragt. Wenn das Pausenfoyer erstmal fertig ist, soll es gegenüber der jetzigen Raumstruktur offener und heller wirken. Durch künftig in die Wandflächen integrierte Garderoben wird die begehbare Fläche vergrößert, ferner sind die Möglichkeit einer Zweiteilung des Foyers und anderer räumlicher Trennbarkeit sowie großzügige Flächen für mediale Präsentationen vorgesehen.

„Die raumbildende Gestaltung ist eine Aufgabe, mit der wir uns seit langem beschäftigen. Der Herausforderung, an diesem zentralen Ort im Rahmen der Brandschutzsanierung einen Nukleus zu schaffen, der den Anstrengungen der kommenden Jahre einen gestalterischen Rahmen verleiht, begegnen wir mit großem Engagement“, sagt Architekt Nicolai Steinhauser. „Die neue Gestaltung des Pausenfoyers greift die bestehenden Strukturen und Materialien auf und interpretiert diese in neuer Form, dabei verleiht sie dem Raumensemble der Alten Oper in seiner Eigenständigkeit einen neuen Akzent.“

Das renommierte Architekturbüro hat gerade im Bereich des Kulturbaus spezifische Erfahrungen und Kompetenzen, zeichnete etwa schon für den Neubau der Documenta Halle Kassel oder den Neubau des Städel-Cafés Holbein verantwortlich. Das Architekturbüro hat die Umbaupläne des Pausenfoyers der Alten Oper in enger Abstimmung mit der anstehenden Brandschutz-Sanierung des Hauses konzipiert, mit deren Planung und Umsetzung es bereits betraut ist. Das Konzept von Jourdan & Müller überzeugte letztlich bei einem Wettbewerb vor allem auch, weil es anders als die Pläne des erstplatzierten Büro Wagner und der Entwurf von Zaha Hadid zu teuer geworden wären.

Jährlich kommen rund 475.000 Menschen zu mehr als 450 Veranstaltungen in die Alte Oper. „Wir sind sehr glücklich, mit Jourdan & Müller einen mit der Alten Oper bis ins kleinste Bau-Detail vertrauten Partner zur Konzeption und Durchführung der Neugestaltung unseres Foyers gewonnen zu haben“, sagt der Intendant und Geschäftsführer Stephan Pauly. „Wir freuen uns schon jetzt auf ein zeitgemäßes, einladendes, großzügigeres und flexibel nutzbares neues Foyer, das sowohl unseren Besuchern als auch unseren Kooperations- und Vertragspartnern nachhaltig zugutekommen wird.“ Ohne das finanzielle Engagement der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergische evangelischen Stiftung sei der Umbau nicht möglich gewesen. Die beiden Stiftungen unterstützen die Neugestaltung mit insgesamt einer Million Euro.
11. Juli 2017
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Rücktritt von Philippe Pirotte
0
Rektor der Städelschule legt sein Amt nieder
Der Rektor der Hochschule für Bildende Künste-Städelschule Philippe Pirotte wird am 31. März 2020 sein Amt niederlegen. Dies verkündete die Kunsthochschule am heutigen Montag in einer Pressemitteilung. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Diana Pfammatter
 
 
Nick-Cave-Abend mit dem Contrast Trio
0
Auf dem „Fe.male Trail“ im Schauspiel Frankfurt
Als innovatives Jazzensemble sucht das Contrast Trio nicht nur die Nähe zu elektronischer Musik, sondern hat sich längst auch einen Namen gemacht als Theatermusiker. Ab heute sind sie wieder im Schauspiel Frankfurt zu sehen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: The Female Trail
 
 
Mit einer einzigartigen Sammlung zeigt das Historische Museum in seiner neuen Ausstellung, dass es sich lohnt, sich nicht nur mit den Meisterwerken, sondern auch mit den Meisterstücken zu beschäftigen. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Historisches Museum Frankfurt, Fotograf: Horst Ziegenfusz
 
 
 
Literaturfest Textland
0
Made in Germany
Am Samstag, den 14. September, startet das Literaturfest „Textland“ in der Evangelischen Akademie. Es findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und setzt sich mit transkulturellen Einflüssen auf Literatur auseinander. – Weiterlesen >>
Text: cs / Foto: © Uwe Burgemann
 
 
Projekt von „Über den Tellerrand e.V.“
0
Integration als Tandemprojekt
Das Integrationsprogramm „Volunteer Rockets“ des Vereins „Über den Tellerrand“ in Frankfurt geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit Frankfurter*innen entwickeln Geflüchtete dabei in Tandems eigene Begegnungsprojekte. – Weiterlesen >>
Text: lag / Foto: Über den Tellerrand Frankfurt e.V.
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  665