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Deutscher Radiopreis 2017
 

Deutscher Radiopreis 2017

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HR und FFH für Preise nominiert

Foto: Morris Mac Matzen/ Deutscher Radiopreis
Foto: Morris Mac Matzen/ Deutscher Radiopreis
Gleich zwei hessische Radiosender dürfen sich Hoffnung auf einen Deutschen Radiopreis machen. Das Grimme-Institut nominierte sowohl hr3 als auch den Privatsender Hit Radio FFH - die Konkurrenten treten aber in unterschiedlichen Kategorien an.
Wenn Moderatorin Barbara Schöneberger (Foto) am 7. September im großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie durch den Abend führt, werden die hessischen Radiomacher gespannt sein. Sowohl der Hessische Rundfunk als auch Hit Radio FFH sind im Rennen um einen der begehrten Preise - allerdings in unterschiedlichen Kategorien.

Beste Comedy bei FFH?


Boris Meinzer (lnks) und Dirk Haberkorn freuen sich über ihre Nominierung
Foto: HIT RADIO FFH


Der Privatsender aus Bad Vilbel ist mit dem FFH-Comedykeller für die beste Radiocomedy nominiert. Seit etwa zwei Jahren gibt es das Format, das stets mit den Worten „Kurz vor Feierabend im härtesten Job Hessens. 150 Meter unter dem Funkhaus und ohne Tageslicht“ beginnt und ein aktuelles Tagesthema zum Anlass für drei Gags nimmt. Die FFH-Redakteure Dirk Haberkorn und Boris Meinzer, die mit teils trockenem Humor überzeugen, treten mit ihrem Format gegen zwei Comedys von 104.6 RTL und NDR 2 an.

„Schon die Nominierung für den Deutschen Radiopreis macht uns sehr stolz. ‚Das‘ Handbuch für erfolgreiches Radio gibt es nicht, wir glauben, die Mischung macht’s“, sagt FFH-Geschäftsführer und Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth. „Comedy-Formate sind ein wichtiger Baustein für erfolgreiches, modernes Radio.“

Vor vier Jahren gewann FFH bereits einen Deutschen Radiopreis – für die Organisation des Wolkenkratzer-Festivals. Auch im letzten Jahr war FFH für den Deutschen Radiopreis nominiert. In der Kategorie "Beste Morgensendung" unterlag der Privatsender allerdings.

Bestes Interview bei hr3?


Bärbel Schäfer (links) und Monika Martino sind nominiert
Foto: hr/Sebastian Reimold


Auch der öffentlich-rechtliche Konkurrent vom Dornbusch darf auf eine Auszeichnung in Hamburg hoffen. HR-Moderatorin Bärbel Schäfer und Redakteurin Monika Martino sind für das Gespräch mit einer Asperger-Autistin für das „Beste Interview“ nominiert. Das Gespräch wurde im Juli 2016 im Rahmen von Schäfers wöchentlichem Sonntagstalk auf hr3 ausgestrahlt. Ebenfalls in dieser Kategorie nominiert sind Interviews von Bayern 1 und Cosmo, einem Programm des WDR in Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem rbb.

„Bärbel Schäfer ist eine einfühlsame Journalistin, die sich in ihren Interviews durch ein feines Gespür für die Bedürfnisse ihrer Gäste und Hörer auszeichnet. Ihre kluge Gesprächsführung und die gewissenhafte Recherche von Redakteurin Monika Martino ermöglichen eine bemerkenswerte Nähe der Talk-Gäste zu ihren Zuhörern“, sagt hr3-Programmchef Jan Vorderwühlbecke.

Der Deutsche Radiopreis wird seit acht Jahren verliehen, in diesem Jahr in elf Kategorien. Stifter des Preises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios Deutschlands. Aus 381 Einreichungen von öffentlich-rechtlichen und Privatsendern wählte die Grimme-Jury die Nominierten aus. Zahlreiche Radioprogramme übertragen die feierliche Gala am 7. September live ab 20.05 Uhr, zudem wird es einen Livestream der Veranstaltung geben.
17. August 2017
Nicole Nadine Seliger
 
Nicole Nadine Seliger
Jahrgang 1987, Studium der Germanistik, Anglistik und BWL, Leidenschaft für Sport, seit 2016 beim JOURNAL Frankfurt – Mehr von Nicole Nadine Seliger >>
 
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Leser-Kommentare

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Christine Preißmann am 17.8.2017, 19:39 Uhr:
Ich freue mich sehr über die Nominierung "meines" Interviews vom Juli 2016 bei Bärbel Schäfer! Dem Team des hr3-Sonntagstalks ganz herzlichen Dank für die tolle Sendung. Nun drücke ich die Daumen für den deutschen Radiopreis. Das wäre toll. Viele Grüße Christine Preißmann
 
 
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