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Das war die Nacht der Museen 2014
 

Das war die Nacht der Museen 2014

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Verregnete Nacht, gute Laune

Das Wetter hätte vorsichtig ausgedrückt besser sein können. Und dann konkurrierte die Nacht der Museen auch noch mit dem Eurovision-Wettbewerb im TV. Machte alles nicht, die Schlangen vor den Museen waren lang.
Die Nacht der Museen wurde tradidtionsgemäß im Museum für Angewandte Kunst mit einer Benefiz-Auktion eröffnet. Der Saal bis zum letzten Platz gefüllt, vorne Auktionator Karl M. Arnold, wie immer bestens gelaunt und mit dem Spruch auf dem Lippen: Ja, wer hier eines der Werke von Städelschülern oder HfG-Studenten erwerbe, der bekomme einen Shuttle-Service zum Empfang von Ernst & Young in die Römerhallen spendiert - "wenn Sie also trockenen Fußes ankommen wollen, wissen Sie was zu tun ist." Das erste Stück versteigerte Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) , und Arnold selbst wollte wohl auch trockenenen Fußes ankommen, beim letzten, dem 26. Auktionsstück des Abends, bot er gar selbst mit. Vergebens, allerdings. Insgesamt kamen 52500 Euro für die beiden herausragenden Kunstschulen zusammen. Und dann?

In der Zwischenzeit hatten sich vor einigen der Museen schon lange Schlangen gebildet, vor der Schirn Kunsthalle etwa, wo Künstlerin Helga Wretman performativ Obst zerlegte. Schöne Sache, aber auch ganz schön voll. Rund 35.000 zählten die Veranstalter. Auch gab es dort eine der letzten Gelegenheiten die Schau von Tobias Rehberger zu sehen, heute schon wird sie wieder weggepackt – wir werden den flimmernden Camouflage-Raum vermissen.

Im Museum für Moderne Kunst wurde die Ausstellung "Göttliche Komödie" vom Ensemble der Dramatischen Bühne inszeniert, im Frankfurter Kunstverein gab es einen Zombie-Workshop, im Historischen Museum einen Tanzkurs, im Museum für Kommunikation einen züchtigen Bodepainting-Workshop, was man eben so macht, damit die Besucher nicht nur Bilder gucken müssen. Dazu passen auch zwei andere Programmpunkte, etwa der Skyline-Dance im bis Mitternacht geöffneten Einkaufszentrum im Europaviertel – und der alternativere Nachtmarkt im Zoo. Nicht die einzige neue Location: Im Ostend an der Honsellbrücke wurde der Kunstverein Lola Montez an neuer Stelle eröffnet. Da traf man dann auch wieder Kulturdezernent Felix Semmelroth, wie er mit Kunstverein-Macher Mirek Macke und Kulturpolitiker Thomas Dürbeck mit einem Obstler auf die beeindruckende Location anstieß.
 
12. Mai 2014, 10.14 Uhr
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