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Gesellschaft
 

Inzidenz über 250

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Offenbach verhängt Ausgangssperre

Foto: Adobe Stock/Igor
Foto: Adobe Stock/Igor
Der Inzidenzwert in Offenbach liegt weit über 200, die Stadt hat nun eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese tritt in der Nacht zu Mittwoch in Kraft und soll auch über die Osterfeiertage gelten. Derweil steigen auch in anderen hessischen Gebieten die Fallzahlen.
Mit einem Inzidenzwert von 259,4 gehört die Stadt Offenbach aktuell zu den am stärksten betroffenen Gebieten in Hessen. Der Verwaltungsstab der Stadt hat darauf reagiert und am Montag eine nächtliche Ausgangssperre beschlossen. Diese soll in der Nacht zu Mittwoch, um 0 Uhr, in Kraft treten und vorerst bis einschließlich 18. April gelten. Eine frühzeitige Aufhebung sei dann möglich, wenn die Inzidenz über mehrere Tage hinweg stabil unter 200 liegt.

Dadurch sollen private Treffen und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger weiter reduziert und somit das Infektionsgeschehen eingedämmt werden, wie die Stadt Offenbach am Montag mitteilte. „Das Problem in Offenbach ist nicht allein die Inzidenz, sondern ein Dreiklang: Die Inzidenz ist über 200. Ansteckungen sind örtlich nicht eingrenzbar, sie finden nachweislich im privaten Raum statt. Und die Bettenauslastung in unseren Krankenhäusern steigt an“, so Peter Freier, Bürgermeister und Ordnungsdezernent der Stadt.

Ab kommenden Mittwoch dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr grundsätzlich nicht mehr verlassen. Die Verordnung gilt auch für Personen, die nicht in Offenbach leben: Sie dürfen sich nicht mehr im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten, der Ort der Übernachtung müsse rechtzeitig bis 21 Uhr erreicht werden. Zu den Ausnahmen zählen Personen, die ihrem Beruf oder der medizinischen Versorgung nachgehen, Gassi gehen sowie der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie, jedoch ohne Geschwister, sind ebenfalls erlaubt. Wer gegen die Beschränkung verstößt, muss laut Freier direkt mit einem Bußgeld rechnen, Verwarnungen gebe es nicht. Beim ersten Mal sind es 200 Euro, bei Wiederholungen wird das Bußgeld jeweils auf 400 und dann 800 Euro verdoppelt.

Neben Offenbach hat auch der Landkreis Groß-Gerau inzwischen eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese tritt dort ab 1. April in Kraft. Doch nicht nur in diesen beiden Kreisen steigen die Fallzahlen, inzwischen liegen hessenweit nur noch vier Kreise unter dem Grenzwert von 100. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Hessen stieg von 138,7 am Montagmorgen erneut und liegt aktuell bei 140,9. Die hessischen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 833 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.
 
30. März 2021, 12.40 Uhr
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