Der künstlerische Leiter Airan Berg mit einem Schmetterling Linz ist Kulturhauptstadt Europas - und entsprechend wird das jährlich stattfindende und seit langem etablierte Musikfestival "Klangwolke" in das Rahmenprogramm integriert und in diesem Jahr noch größer als bisher. Für die Klangwolke am 5. September mit dem Titel "Flut" sollen 500 lebensgroße Schaumstoff-Tiere schon ab dem Nachmittag das gesamte Stadtgebiet bevölkern. Ein lebensgroßes Wildschwein für die Flut in Linz Mit dem künstlerischen Leiter des Bereiches Darstellende Kunst von Linz09, Airan Berg, zogen wir vorab durch die Werkstätten, in denen die Tiere entstehen - allesamt werden die von Bewohneren der Stadt zusammengebaut und bei der Parade durch die Stadt auch bewegt. Als Dankeschön dürfen die Linzer dann die Tiere mit nach Hause nehmen. Die Idee hinter der diesjährigen Klangwolke ist unter dem Titel "Flut" eine Anlehnung an die Geschichte von Noah und der Sintflut und soll eine Metapher von drohendem Untergang, Hoffnung und möglicher Rettung sein. Wie bisher beginnt das eigentliche Klangwolken-Spektakel zwar erst um 21 Uhr im Linzer Donaupark, aber bereits ab 15 Uhr wird die Linzer Innenstadt "visualisiert" und mit Klängen erfüllt. Im Mittelpunkt stehen dann die nahezu 500 Tierfiguren aus Schaumstoff. Warten auf die Flut: Fische nach ihrer Fertigstellung.