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Foto: Epizentrum
Foto: Epizentrum

Bauprojekt „Olivetti-Campus“

Olivetti-Türme in Niederrad erhalten Gesellschaft

Neubauten mit mehreren Hundert Wohnungen, Einzelhandel sowie Büroflächen sollen rund um die denkmalgeschützten Olivetti-Türme in der Lyoner Straße in Niederrad entstehen. Abgerissen werden sollen dafür die beiden Bürotürme „Blue Towers“ auf dem Nachbargrundstück.
Unter dem Namen „Olivetti-Campus“ plant die Leipziger Quarterback Immobilien AG mehrere Neubauten rund um die beiden denkmalgeschützten Olivetti-Türme im – als Bürostadt bekannten – Stadtteil Niederrad. Wie das Leipziger Unternehmen mitteilte, sollen dort mehrere Hundert Wohnungen, Einzelhandel sowie Raum für „moderne Büro- und Arbeitswelten“ geschaffen werden. Darüber hinaus sollen auf dem Nachbargrundstück die beiden 1990 errichteten Bürotürme „Blue Towers“, bestehend aus Nord- und Südturm sowie dem verbindenden Mittelbau, abgerissen und durch zwei 16-geschössige Neubauten ersetzt werden. Die Pläne dazu hat der Projektentwickler auf der internationalen Immobilienfachmesse Expo Real vorgestellt, die vom 11. bis 13. Oktober in München ausgetragen wurde.

„Die Finanzmetropole Frankfurt ist ein hochattraktiver Markt – einer, in dem wir nun die zweite Projektentwicklung nicht nur planen und entwickeln, sondern auch bauen. Deshalb sind wir hierhergekommen“, sagte Tarik Wolf, Vorstand der Quarterback Immobilien AG. Man plane, mit dem Bauprojekt einen „stadtbildprägenden Wohn-Gewerbe-Mix mit starkem Grünbezug“ in Niederrad zu realisieren, so Wolf. In Kooperation mit der Berliner Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen baut die Isaria Projektentwicklung, ein Tochterunternehmen der Quarterback Immobilien AG, derzeit auch 208 Mietwohnungen in drei Neubauten im Schwedler Carré im Frankfurter Ostend.

Die Olivetti-Türme an der Lyoner Straße in Niederrad wurden zwischen 1968 und 1972 vom deutschen Architekten, Möbel-Designer und Hochschullehrer Egon Eiermann errichtet. Die auf Stelzen stehenden Türme sind 52 beziehungsweise 57 Meter hoch und besitzen zwölf und 14 Etagen. Erbaut wurden die mit dünnen Skelettfassaden aus Stahlrohren versehenen Türme als Zentrale des ehemaligen italienischen Bürogeräteherstellers Olivetti, der Ende der 90er-Jahre umbenannt wurde und schließlich Konkurs anmeldete. Eiermann gilt als einer der einflussreichsten deutschen Architekten der Nachkriegszeit und war unter anderem verantwortlich für den Bau der Deutschen Botschaft in Washington D.C..

Das Bauprojekt „Olivetti-Campus“ ist eines von mehreren Projekten, mit denen aus der ehemaligen Bürostadt Niederrad ein gemischt genutztes Quartier – das sogenannte Lyoner Quartier – werden soll. Insgesamt sollen dort in den kommenden Jahren mehr als 3000 Wohnungen entstehen. Bereits fertiggestellt wurden im Sommer 200 Wohnungen auf einem rund 8000 Quadratmeter großen Grundstück in der Hahnstraße.
 
15. Oktober 2021, 12.49 Uhr
mad
 
 
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Auf dem ehemaligen Avaya-Areal im Gallusviertel entstehen aktuell neben drei Kitas und Gewerbeflächen rund 1300 Wohnungen. Für knapp ein Drittel davon wurden bereits Förderbescheide überreicht. Erste Mieter sollen kommendes Jahr einziehen können.
Text: sie / Foto: Die ersten Gebäude auf dem Avaya-Areal haben bereits ihre volle Höhe erreicht. © Stadt Frankfurt/Holger Menzel
 
 
 
 
 
 
 
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