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Foto: Bildungsstätte Anne Frank
Foto: Bildungsstätte Anne Frank

Frankfurt UAS

Professur für Meron Mendel

Seit Montag forscht und lehrt Meron Mendel im Rahmen einer „Kooperativen Professur“ an der Frankfurt UAS. Damit ist der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank nun zur Hälfte an der Hochschule angestellt. Antisemitismus- und Rassismuskritik bilden einen seiner Schwerpunkte.
Seit dem 1. August ist der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, für eine kooperative Professur an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) angestellt. Er ist damit der erste Professor, der eine solche Stelle an der Frankfurter Hochschule antritt. Mit dem neuen Stellenformat im Rahmen des Hochschulentwicklungsprojekts „PROFfm“ will die Frankfurt UAS promovierten und praxiserfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Einstieg in die Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW-Professur) erleichtern.

Durch die kooperative Professur ist Meron Mendel nun für die kommenden drei Jahre zu 50 Prozent an der Frankfurt UAS angestellt, um dort zu forschen und zu lehren, und zu 50 Prozent weiterhin für die Bildungsstätte Anne Frank tätig, die er bereits seit 2010 leitet. Schon lange arbeiten die Frankfurt UAS und die Bildungsstätte zusammen. Der Publizist, Historiker und Pädagoge Mendel arbeitete bereits von 2007 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität, 2021 übernahm er eine Vertretungsprofessur für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt UAS. In diesem Bereich liegt nun auch die kooperative Professur Mendels. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen soziale Arbeit und Migration, politische Bildung sowie antisemitismus- und rassismuskritische soziale Arbeit.

„In der Bekämpfung von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus kommt der Wissenschaft eine wichtige Rolle zu“, sagte Mendel zum Beginn seiner Professur. „In den kommenden Jahren werden wir deshalb Forschungsprojekte initiieren, die auf aktuelle Bedarfslagen in der Bildungspraxis reagieren.“ Durch die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Institutionen wolle er auch den Praxisbezug der Studierenden stärken.

„Die kooperative Professur eignet sich hervorragend, um eine professorale Karriere zu starten und gleichzeitig fest mit der Praxis verbunden zu bleiben“, erklärt Susanne Rägle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt UAS. „Ich freue mich, dass wir mit Herrn Professor Mendel einen renommierten Wissenschaftler und Praktiker gewinnen konnten, dessen Ruf der Auftakt zu einem alternativen Einstieg in die HAW-Professur ist.“ Die Professuren sind zunächst auf je drei Jahre befristet. In den kommenden fünf Jahren will die Hochschule neun weitere kooperative Professuren besetzen. Diese könnten anschließend auch in reguläre Professuren übergehen.
 
3. August 2022, 10.17 Uhr
loe
 
 
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